• IT-Karriere:
  • Services:

Carol Bartz

Yahoo-Chefin bekommt Millionenabfindung

Yahoos Exvorstandschefin Carol Bartz erhält eine großzügige Abfindung. Auf einer Mitarbeiterversammlung wurde unter Applaus vorgeschlagen, Bartz' Abfindungspaket an Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Carol Bartz
Carol Bartz (Bild: Eduardo Munoz/Reuters)

Die am 6. September 2011 gekündigte Yahoo-Chefin wird eine Abfindung von über zehn Millionen US-Dollar bekommen. Das geht aus einer Mitteilung Yahoos an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC vom 29. April 2011 hervor. Danach hätte Carol Bartz 10,4 Millionen US-Dollar erhalten, wenn ihr Vertrag bis Jahresende 2010 vom Vorstand beendet worden wäre.

Stellenmarkt
  1. PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG, Mannheim, Fürth
  2. ROMA KG, Burgau

Gestern gab Yahoo eine weitere SEC-Mitteilung heraus, die besagt, dass es keine Änderung in der Abfindungsregelung gebe. Bartz war zwei Jahre und neun Monate Vorstandschefin des Internetkonzerns. Sie hatte in einem ungewöhnlichen Schritt ihre Kündigung durch den Aufsichtsratschef in einer emotionalen E-Mail an Yahoo-Mitarbeiter bekanntgegeben.

Wie das Blog des Wall Street Journals All Things Digital aus informierten Kreisen berichtet, soll der Yahoo-Aufsichtsrat diskutieren, ob die Investmentbank Allen & Company engagiert wird, um die Möglichkeiten für einen Verkauf von Yahoo zu prüfen. Das Aufsichtsratsmitglied David Kenny, der President bei Akamai ist, soll ein Komitee leiten, das die strategischen Optionen prüft. Yahoo-Mitbegründer Jerry Yang hat sich dagegen öffentlich gegen einen Verkauf Yahoos ausgesprochen.

Für heute ist eine Betriebsversammlung der 13.500 Yahoo-Beschäftigten im Silicon Valley geplant. Yang soll vorher bei einem Treffen von Führungskräften erklärt haben, dass Yahoo das Ziel habe, beim Gewinn und Umsatz zu wachsen. Zahlen nannte er jedoch nicht. Interimschef Tim Morse, der sich eher im Hintergrund hielt und erst in den letzten zehn Minuten das Wort ergriff, bekräftigte Yangs Aussagen. Ein Mitarbeiter schlug vor, Bartz' Abfindungspaket an eine Wohltätigkeitsorganisation zu spenden und bekam viel Applaus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 115,99€ (Bestpreis!)
  2. 188,00€
  3. (Spiele bis zu 90% reduziert)

Bouncy 09. Sep 2011

Angesichts 13500 Beschäftigter und stetigen Millionengewinnen sehe ich das anders, sie...

Endwickler 09. Sep 2011

Also in der Baumansicht sieht sein Beitrag so aus, als wäre er unter firehorse...

dabbes 08. Sep 2011

Die Kosten Yahoos sind gedrückt, Bartz (die Axt im Walde) hat ja gut aufgeräumt. Nun wird...

Tw3ntyThr33 08. Sep 2011

Made my day :D

tomchen 08. Sep 2011

Nette Abfindung :)


Folgen Sie uns
       


Golem-Akademie - Trainer Florian stellt sich vor

Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

Golem-Akademie - Trainer Florian stellt sich vor Video aufrufen
Tesla-Fabrik in Brandenburg: Remote, Germany
Tesla-Fabrik in Brandenburg
Remote, Germany

Elon Musk steht auf Berlin, doch industrielle Großprojekte sind nicht die Stärke der Region. Ausgerechnet in die Nähe der ewigen Flughafen-Baustelle BER will Tesla seine Gigafactory 4 platzieren. Was spricht für und gegen den Standort Berlin/Brandenburg?
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Gigafactory Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
  2. 7.000 Arbeitsplätze Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
  3. Irreführende Angaben Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot-Werbung

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
  2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


      •  /