Interlagos

AMDs Bulldozer ist da - aber nur für Server

Ab sofort verkauft AMD die ersten Opterons mit Bulldozer-Architektur an Serverhersteller. Die CPUs mit dem Codenamen "Interlagos" verfügen über bis zu 16 Kerne.

Artikel veröffentlicht am ,
Supercomputer wie Jaguar arbeiten mit AMDs Opterons
Supercomputer wie Jaguar arbeiten mit AMDs Opterons (Bild: Oak Ridge National Labs)

AMD bleibt sich treu: Auch bei der mit Spannung erwarteten Bulldozer-Architektur erhalten als Erstes die Serverhersteller Serienprodukte. In einer bisher nur per E-Mail verbreiteten Presserklärung teilt das Unternehmen mit, es habe seit August 2011 die ersten "revenue shipments" vorgenommen. Das bedeutet, dass die Prozessoren seitdem verkauft werden.

Stellenmarkt
  1. Fullstack Entwickler (m/w/d)
    Pfalzwerke Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
  2. Projektmanager/-in Identity Management (w/m/d)
    Universität Potsdam, Potsdam
Detailsuche

Mit ersten Servern auf Basis der neuen Prozessoren ist laut AMD frühestens im Oktober 2011 zu rechnen. Das ist zwar angesichts der langen Validierungszeiträume im Servergeschäft ziemlich kurz angesetzt, könnte aber eingehalten werden: Die neuen Opterons passen wie ihre Vorgänger, die Serie Opteron 6100, in die Sockel G34 und weisen eine ähnliche Leistungsaufnahme (TDP) auf. Das reduziert den Testaufwand.

AMD betont, dass ein Großteil der ersten Lieferungen schon von Betreibern von Supercomputern vorbestellt worden war. Dort können sie als sockelkompatibles Upgrade dienen, die Zahl der Kerne vervielfacht sich diesmal aber nicht: Schon der Vorgänger Magny Cours kam auf 12 Kerne.

Der Chiphersteller bezeichnet in seiner Mitteilung die ersten Server-Bulldozer als "die ersten x86-Prozessoren der Welt mit 16 Kernen", was umstritten ist. Die Bulldozer arbeiten mit von AMD sogenannten Modulen, bei denen sich zwei Kerne ein Frontend teilen.

Golem Karrierewelt
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    21.06.2022, Virtuell
  2. Microsoft 365 Security: virtueller Drei-Tage-Workshop
    29.06.-01.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das ist eine spitzfindige Betrachtung, denn gegenüber dem Betriebssystem stellt sich ein Modul als zwei Kerne dar, es kann auch zwei Threads abarbeiten. Dennoch ist wahrscheinlich, dass Intel auf dem IDF in der kommenden Woche, wie schon so oft, AMDs ungewöhnliches Design bemängeln wird. Denn auch Intel ist mit seinen Serverprozessoren Sandy Bridge-EP im Verzug, sie sollten schon Mitte 2011 erscheinen.

Wann die von Technikfans lange erwarteten FX-Prozessoren, Codename Zambezi, auf Basis der Bulldozer-Architektur erscheinen, gab AMD auch in seiner Opteron-Ankündigung weiterhin nicht bekannt. Nach jüngsten Gerüchten könnte es sehr spät im Jahr 2011, vielleicht aber auch erst Anfang 2012 so weit sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


smueller 08. Sep 2011

ACHTUNG: SCHNELLER und neuer nicht gleich BESSER GEEIGNET: dazu kann ich dir folgendes...

tomchen 08. Sep 2011

Du solltest Deine Gefühle besser da lassen wo sie sind. AMD Systeme sind alles andere...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Optibike
E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
Artikel
  1. Krypto-Kriminalität: Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin
    Krypto-Kriminalität
    Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin

    Deutsche und internationale Behörden suchen nach den Hintermännern und -frauen von Onecoin. Der Schaden durch Betrug mit der vermeintlichen Kryptowährung geht in die Milliarden.

  2. Hassrede: Bayern will soziale Netzwerke bestrafen
    Hassrede
    Bayern will soziale Netzwerke bestrafen

    Der bayrische Justizminister fordert, bei der Verbreitung von Hassrede auch die Betreiber von sozialen Medien stärker zur Verantwortung zu ziehen.

  3. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /