Abo
  • IT-Karriere:

Marktturbulenzen

Groupon verschiebt seinen Börsengang

Die Gruppenrabattplattform Groupon ist verunsichert, ob der Börsengang gelingen kann. Die IPO ist erst einmal ausgesetzt, könnte aber noch stattfinden.

Artikel veröffentlicht am ,
Groupon-Chef Andrew Mason im Juli 2011
Groupon-Chef Andrew Mason im Juli 2011 (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Groupon verschiebt seinen Börsengang wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eine informierte Person. Der Betreiber der Gruppenrabattplattform setzt das IPO jedoch nicht komplett ab. Die Investoren-Roadshow, die für die kommende Woche geplant war, findet jedoch nicht statt. Groupon hat den Bericht nicht kommentiert.

Stellenmarkt
  1. AKDB, Regensburg
  2. Witt-Gruppe, Weiden in der Oberpfalz

Die Zeitplanung für den Börsengang werde im Wochenrhythmus neu überprüft, berichtet die Zeitung weiter. Geplant war das Aktienangebot bislang für Mitte bis Ende September 2011. Bei der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hatte Groupon einen Börsengang mit einem Volumen von 750 Millionen US-Dollar angemeldet. Der Betreiber der Plattform, auf der Internetnutzer Gutscheine für Sonderangebote in ihrer Stadt in virtuellen Gruppen günstiger erwerben können, würde damit mit 20 Milliarden US-Dollar bewertet.

Bei Groupon oder Livingsocial hinterlegen Nutzer ihre E-Mail-Adresse und bekommen täglich ein Angebot aus ihrer Region zugesandt. Meist handelt es sich um verbilligte Angebote für Restaurants, Imbissbuden, Massagen, Wellnessprogramme, Wochenendreisen oder für Elektronik.

Die SEC hatte Groupon bereits wegen der unklaren Angaben zum Gewinn des Unternehmens gerügt, die die Firma mit der umstrittenen Berechnungsgröße Adjusted Consolidated Segment Operating Income ausgewiesen hatte. In der vergangenen Woche soll die Börsenaufsicht zudem ein Mitarbeiterrundschreiben von Groupon-Chef Andrew Mason kritisiert haben. Während der Vorbereitungen seines Börsengangs sind bestimmte Aussagen zur Finanzsituation eines Unternehmens untersagt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 4K-Filme im Steelbook und Amiibo-Figuren)
  2. ab 99,00€
  3. (u. a. GTA 5 für 12,99€, Landwirtschafts-Simulator 19 für 27,99€, Battlefield V für 32,99€)
  4. 169,00€

mila2702 07. Sep 2011

ich hab mich da angemeldet wegen einer prof. Zahnreinigung. Für 39 Euro anstatt um die...


Folgen Sie uns
       


Bionic Finwave - Bericht (Hannover Messe 2019)

Festo zeigte auf der Hannover Messe einen schwimmenden Roboter aus dem 3D-Drucker.

Bionic Finwave - Bericht (Hannover Messe 2019) Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Skoda Citigo e iV soll 265 km weit fahren
  2. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  3. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren

Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
Strom-Boje Mittelrhein
Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

  1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
  3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    •  /