• IT-Karriere:
  • Services:

Tegra

Nvidia will in jedes zweite Smartphone

Die Tegra-Chips sollen nach dem Willen von Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang die Hälfte aller Smartphones und über zwei Drittel aller Tablets antreiben - wenn diese nicht von Apple stammen. Dieses ehrgeizige Ziel will das Unternehmen bis 2015 erreichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Jen-Hsun Huang und sein Blackberry
Jen-Hsun Huang und sein Blackberry (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

"Wir sind eine Macht, mit der man rechnen muss", sagt der meist sehr direkte Nvidia-Mitbegründer Jen-Hsun Huang laut Cnet vor Journalisten. Als einzigen Konkurrenten sieht Huang Qualcomm an. Dem Bericht zufolge erwähnte Nvidias CEO Texas Instruments nicht - wohl weil die ARM-Abteilung angeblich zum Verkauf steht.

Stellenmarkt
  1. NetCologne IT Services GmbH, Köln
  2. IVU Traffic Technologies AG, Aachen

Bis zum Jahr 2015 will Nvidia seinen Umsatz mit Tegra-Bausteinen auf 20 Milliarden US-Dollar verzehnfachen. Im gleichen Zeitraum soll das Geschäft mit anderen Grafikprozessoren wie solchen für Desktop- und Notebook-PCs nur um 75 Prozent wachsen. Es würde nach den Plänen dann 7 Milliarden US-Dollar Umsatz pro Jahr bringen.

Nach den jüngsten Quartalszahlen hat Nvidia bisher nur einen Umsatz von gut einer Milliarde US-Dollar vorzuweisen, der aber zweistellig alle drei Monate wächst. Für das Geschäftsjahr 2013, das bei Nvidia im Januar 2012 beginnt, rechnet das Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 4,7 Milliarden US-Dollar.

Um die ehrgeizigen Ziele zu verfolgen, hat Nvidia vor kurzem das Unternehmen Icera übernommen. Es stellt vor allem Funkmodule her. Ziel ist es nun, diese in die Tegra-SOCs zu integrieren, wie es Qualcomm mit seinen Snapdragon-Chips schon macht.

Bereits von einem Jahr hatte Jen-Hsun Huang eine Vision von den Superphones vorgestellt, die andere Computer ersetzen sollen. Sein eigenes Notebook hatte er damals auf der Nvidia-Konferenz GTC angeblich die ganze Woche herumgetragen, aber nicht einmal benutzt. Stattdessen kam sein Blackberry ständig zum Einsatz.

Inzwischen orientiert sich Huangs Unternehmen aber auch bei den mobilen Geräten neu: Nicht nur in der Hälfte aller Smartphones, sondern auch in 70 Prozent der Tablets will Nvidia bis 2015 vertreten sein. Dumm nur, dass Tablet-Marktführer Apple seine ARM-Chips bisher selbst entwickelt.

Nachtrag vom 8. September 2011, 15:40 Uhr:

Während seines anschließenden Vortrags, der inzwischen als Aufzeichnung vorliegt, engte Huang den angestrebten Marktanteil bei Tablets ein: 70 Prozent der "Nicht-Apple-Tablets" sollen es sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. für PC, PS4/PS5, Xbox und Switch
  2. (u. a. Yu-Gi-Oh! Legacy of the Duelist für 7,20€, Yu-Gi-Oh! Legacy of the Duelist: Link...
  3. 18,99€
  4. 11,99€

M.P. 07. Sep 2011

"tegra" Ist doch ARM-Architektur ... weiß auch nicht mehr wie ich auf die Idee mit X86...


Folgen Sie uns
       


Polestar 2 Probe gefahren

Wir sind mit dem Polestar 2 eine längere Strecke gefahren und waren von dem Elektroauto von Volvo angetan.

Polestar 2 Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /