Archos G9 ausprobiert

Das Tablet mit dem abnehmbaren Stick

Archos' Android-Tablet G9 gehört zu den wenigen Tablets, die sich aufrüsten lassen. Wer unsicher ist, ob er ein 3G-Modem braucht, muss sich bei Archos nicht für eine Variante entscheiden, er kauft das Modem einfach nach.

Artikel veröffentlicht am ,
Archos' neue Tablet-Generation mit einsteckbarem Modem
Archos' neue Tablet-Generation mit einsteckbarem Modem (Bild: Daniel Pook/Golem.de)

Bei den Archos-G9-Tablets handelt es sich um Honeycomb-Geräte mit Android 3.2 und Bilddiagonalen von 8 und 10 Zoll. Alle Tablets nutzen einen kapazitiven Touchscreen und haben ein ausklappbares Standbein. Wir haben uns beim Ausprobieren der Tablets vor allem auf das 8-Zoll-Gerät konzentriert. Es ist angenehmer in der Handhabung als das 10-Zoll-Gerät. Das in dem Video gezeigte Gerät ist die Variante mit Flashspeicher und Micro-SDHC-Schacht. Wer will, kann auch eine Variante mit Festplatte kaufen, die ist aber dicker und bietet keinen Micro-SDHC-Schacht.

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Beim Betriebssystem gibt es wenig Auffälligkeiten, abgesehen von leichten Anpassungen wie dem Hintergrundbild und der für Archos typischen Softwareinfrastruktur. Die Hardware unterscheidet sich hingegen von Tabletkonkurrenten. Das Archos G9 lässt sich nämlich im Unterschied zu vielen anderen Tablets leicht mit einem 3G-Modem nachrüsten. Bei der Konkurrenz muss sich der Anwender von vornherein entscheiden, ob ein Modem gebraucht wird. Zudem kommen 3G-Varianten von Tablets häufig erst etwas später auf den Markt. Bei Archos wird das Modem nachgekauft und eingesteckt.

Der Stick wird einfach in das Tablet eingesteckt und dann vom Tablet erkannt. Der Anwender muss dann nur noch die Pin eingeben, sofern diese erforderlich ist. Das Ganze funktionierte auf dem Messegelände reibungslos.

Damit der USB-Stick überhaupt eingesetzt werden kann, muss allerdings eine der beiden Klappen entfernt werden. Ein Design ohne die Klappe wäre sicher vorzuziehen, denn dass der Anwender diese verlegt, kann durchaus passieren. Letztendlich ist der Verlust aber verschmerzbar. Dann ist der Stick auf einer Seite halt nicht im Archos-Design.

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Hinter der zweiten Klappe verbirgt sich die SIM-Karte. Interessant an der Konstruktion ist, dass der Stick leicht herausgezogen werden kann, dank eines Schiebemechanismus im Schacht. Damit steht bei Bedarf der Antennenteil etwas über den Tabletrand. Das sollte Datenverbindungen in schwierigen Empfangssituationen verbessern. Wird das Modem nicht mehr benutzt, wird es wieder zurückgeschoben, so dass es nirgends anecken kann.

Der Stick wird als Option angeboten und rund 50 Euro kosten. SIM- oder Netlock wird nicht vorhanden sein. Der Stick arbeitet als Quad-Band-GSM- oder Dual-Band-HSPA-Gerät (900 und 2100 MHz). Maximal lädt er Daten mit 7,2 MBit/s herunter. Beim Upload sind es 5,76 MBit/s. Der Stick arbeitet laut Archos nicht nur mit den Tablets zusammen, sondern auch mit Windows oder Mac OS X.

Die Archos-G9-Serie soll Ende September 2011 im Handel verfügbar sein. Weitere technische Einzelheiten sind einem älteren Artikel zu entnehmen.

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kickboy 12. Okt 2011

Wie hast du das zum laufen gekriegt und welchen stick hast du dafür benutzt? Hab auch 101...

elknipso 09. Sep 2011

Archos spart scheinbar wo es nur irgendwie geht. Sieht man ja auch an der Verarbeitung :).

Endwickler 08. Sep 2011

Doch, habe ich und die sind wirklich etwas mies: - Teilweise biegen die sich durch das...

neocron 07. Sep 2011

Ah gut danke, Blickwinkel war beim 101 ja unfassbar schlecht. Das waere ja schonmal ne...



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