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Der Quellcode zu Globaleaks ist einsehbar.
Der Quellcode zu Globaleaks ist einsehbar. (Bild: Globaleaks.org)

Whistleblower

Globaleaks veröffentlicht Quellcode und Onlinedemo

Der Quellcode zu Globaleaks ist einsehbar.
Der Quellcode zu Globaleaks ist einsehbar. (Bild: Globaleaks.org)

Das quelloffene Framework für Whistleblower Globaleaks ist erstmals als Quellcode verfügbar. Eine einfache Onlinedemo der Funktionsweise ist ebenfalls abrufbar.

Für das geplante Whistleblower-Framework Globaleaks ist nun Quellcode erschienen, wie Gnome-Entwickler Seif Lotfy in seinem Blog berichtet. Der Code ist auf Launchpad zu finden und noch haben sich die Entwickler nicht auf eine Lizenz einigen können.

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Das Globaleaks-Framework wird in Python und mit Web2py implementiert. Zur Versionsverwaltung nutzen die Entwickler Bazaar. Ein Prototyp der Funktionsweise des Frameworks ist ebenfalls schon online. Der Demo fehlen allerdings noch wesentliche Funktionen und die Webseite ist ausschließlich zum Testen gedacht. Gleiches gilt für den Quellcode.

Vor knapp zwei Wochen kündigte Lotfy das Projekt und seine Mitarbeit bei Globaleaks an. Anders als bisherige Whistleblower-Plattformen soll Globaleaks lediglich ein quelloffenes Framework bereitstellen. Die Entwickler werden nicht direkt mit den eingereichten Dokumenten in Berührung kommen.

Tulpen zur Kommunikation

Auf einer Konferenz in Venedig stellten die Entwickler ihr Konzept vor. Demnach reicht ein Whistleblower seine Daten über einen versteckten Dienst im Tor-Netzwerk ein. Über einen Globaleaks-Node werden die Daten an Ziele wie die Presse weitergereicht. Die Informationen können optional in einem verschlüsselten Container überreicht werden.

Dabei kommunizieren Whistleblower und Ziel über einen zehnstelligen Code, den Temporary Unique Link Information Provider (Tulip, englisch für Tulpe). So können die Empfänger Rückfragen stellen und weiteres Material erhalten. Der Tulip erlischt jedoch nach einer bestimmten Zeit oder Downloadanzahl. Die Empfänger übernehmen die Sichtung des Materials und auch eventuellen Quellenschutz, nicht die Node-Betreiber.

Auch Behörden als Empfänger

Nach Meinung der Entwickler könnten Nichtregierungsorganisationen einen Globaleaks-Node betreiben und die Empfänger auswählen. Neben der Presse kommen für das Globaleaks-Team aber auch Behörden wie Steuerfahnder oder Kartellämter als Empfänger infrage. Um den Betrieb eines Nodes möglichst einfach zu gewährleisten, planen die Entwickler, Binärdateien für Windows, Mac OS X und Linux-Systeme bereitzustellen.

Die Entwickler von Globaleaks suchen noch Unterstützer und Spender. Um mit ihnen in Kontakt zu treten, stehen eine Mailingliste und ein IRC-Channel sowie für Informationen der Blogaggregationsdienst planent.globaleaks.org bereit.


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kmork 07. Sep 2011

Nach dem ganzen zermürbenden Zickenkrieg zwischen Wikileaks und Openleaks und den ganzen...



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