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Bisher keine Strahlenschäden

Tatsächlich ist die Strahlung nicht ungefährlich für einen Roboter. So seien die Chips der Kameras dagegen anfällig, erklärt Angle: "Mit der Zeit verliert das Bild durch die Strahlung an Qualität". Das sei aber bisher nicht passiert. "Das größere Problem ist, dass der dynamische Schreib-Lese-Speicher durch die Strahlung beschädigt werden kann." Doch auch das sei bislang nicht eingetreten. "Wir sehen gerade, dass die Roboter bisher sehr gut mit der Strahlung klarkommen". Es bleibe zu hoffen, dass sie noch lange ihrer schwierigen Arbeit nachgehen können.

Notfallplan ohne Roboter

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Bevor die Roboter jedoch in die zerstörten Reaktorgebäude vordringen konnten, musste iRobot die Mitarbeiter des Energieversorgers und Kraftwerksbetreibers Tokio Electric Power Company (Tepco) für den Umgang mit ihnen schulen. Das Unternehmen selbst wollte sich nicht an dem Einsatz beteiligen. Die Mitarbeiter sollten nicht der Gefahr ausgesetzt werden. Zudem hätte Tepco das auch gar nicht zugelassen. Dass es relativ lange dauerte, bis die Roboter schließlich zum Einsatz kamen, lag unter anderem daran, dass Tepcos Notfallpläne den Einsatz von Robotern gar nicht vorsahen.

Tatsächlich verfügte Japan - anders als etwa Deutschland oder Frankreich - nicht über Roboter für einen Einsatz wie den in Fukushima. Etwas verwunderlich angesichts der Tatsache, dass das asiatische Land als Vorreiter auf diesem Gebiet gilt. "Japan hat eine erstaunliche Robotertechnologie", bestätigt der iRobot-Chef. In dem Land seien beispielsweise sehr gute Laufroboter oder Roboter für die Unterhaltung entwickelt worden.

Besser vorbereitet

Für einen Einsatz wie in Fukushima sind sehr stabile und haltbare Roboter nötig, die sich ihren Weg durch Trümmer bahnen können. Solche Roboter gebe es aber kaum in Japan. "Sie haben sie nicht gebraucht und deshalb auch nicht in solche Sachen investiert", sagte Angle. Anders die USA: Wegen des inzwischen fast zehn Jahre andauernden Einsatzes in Afghanistan und im Irak habe das Land viele Millionen US-Dollar investiert, um Roboter für gefährliche Einsätze wie das Entschärfen von Sprengsätzen oder Höhlenerkundungen zu entwickeln. "Deshalb waren wir besser vorbereitet, und deshalb sind wir hingegangen".

Einsätze wie der in Fukushima oder der des Unterwasserroboters Seaglider nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010 könnten helfen, das Image der Roboter zu verbessern, resümiert Angle. Dass Roboter in solchen Situationen helfen könnten, rücke sie in ein anderes, positives Licht. Es zeige, dass sie eben nicht die Killermaschinen seien, die Hollywood gern aus ihnen mache.

 iRobot in Fukushima: "Wir waren besser vorbereitet"
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elgooG 08. Sep 2011

Tut mir leid, ich wollte deine Zuckerwattewelt nicht stören. Solltest du aber zurück in...

Hotohori 08. Sep 2011

Mit anders meinte ich ja nicht, dass es genau das Gegenteil wäre. ^^ Stimme dir zu, nur...

Hotohori 07. Sep 2011

Bei dem Namen ist das ja auch nicht sehr weit hergeholt. ^^

DER GORF 07. Sep 2011

Hab zuhause so ne Betaversion, hat noch ein paar Bugs, ist aber ansonsten ein echter...


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