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Südafrikas Präsident Jacob Zuma beim Brics-Treffen im April 2011
Südafrikas Präsident Jacob Zuma beim Brics-Treffen im April 2011 (Bild: Nelson Ching/AFP/Getty Images)

Vorstoß

Südafrika will Zugriff auf Blackberry-Messenger-Daten

Südafrikas Präsident Jacob Zuma beim Brics-Treffen im April 2011
Südafrikas Präsident Jacob Zuma beim Brics-Treffen im April 2011 (Bild: Nelson Ching/AFP/Getty Images)

Mit der Öffnung des Blackberry Messengers (BBM) für Ermittler in Großbritannien hat RIM auch bei der südafrikanischen Regierung den Wunsch geweckt, die verschlüsselten Kommunikationsdaten der Nutzer zu erhalten. Weitere Regierungen könnten folgen.

Der stellvertretende südafrikanische Kommunikationsminister Obed Bapela hat Zugriff auf die Nutzerdaten des Blackberry Messengers (BBM) gefordert. "Wenn Straftaten über den Blackberry-Dienst" begangen werden, müssten die Ermittler die unverschlüsselten Kommunikationsdaten erhalten, sagte Bapela am 5. September 2011 auf der Southern Africa Telecommunication Networks and Applications Conference in East London, berichtet die Zeitung Sowetan.

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Entsprechende Zugriffsrechte auf die verschlüsselte Kommunikation würden von den südafrikanischen Ermittlern aber nur eingesetzt werden, nachdem eine Straftat begangen wurde. Zudem sei die Zustimmung eines Richters nötig. Bapela sagte, dass Absprachen mit Research In Motion (RIM) noch nicht getroffen worden seien. Er sei vor dem Hintergrund der großen Bedrohung durch Kriminalität in Südafrika aber zuversichtlich, mit dem Unternehmen zu einer Lösung wie in Großbritannien oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu kommen.

Research In Motion hatte in Großbritannien während der Jugendrevolte staatlichen Stellen eine Zusammenarbeit zugesagt, um die Identität von Nutzern offenzulegen, die zu nächtlichen Aktionen aufgerufen hatten. RIM UK erklärte bei Twitter: "Wir fühlen uns verbunden mit denjenigen, die von den Ausschreitungen in London betroffen sind. Wir sind in Kontakt mit den Regierungsstellen und helfen auf jede nur erdenkliche Weise." Patrick Spencer, Managing Director bei RIM, bestätigte, dass das kanadische Unternehmen der britischen Polizei bei den Nachforschungen helfen werde.

Blackberry Messenger ist ein Instant-Messenger, der Chatverbindungen über das geschlossene Blackberry-Netzwerk aufbaut, wobei das Blackberry-PIN-System zum Einsatz kommt. Das Versenden der verschlüsselten Nachrichten an Gruppen ist möglich. Blackberry Messenger erlaubt auch das Übermitteln des eigenen Standorts und von Bildern und Tonaufnahmen.


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pylaner 06. Sep 2011

Wenn ich Politiker wäre, würde ich genau dafür ein Gesetz verfassen.

Threat-Anzeiger 06. Sep 2011

RIM ist doch sowieso schon mehr oder weniger tot(imho). Der Markt geht richtung Android...



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