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Kommandos in Schwarz-Weiß

Sato nimmt einen Stift und malt: weiß-schwarz-weiß für das Abspielen von Tönen, dann zwei weiße Kästchen und rechts ein schwarzes. Das bedeutet, der Roboter wird ein C (do) spielen. Der nächste Sechserblock: drei weiße Kästchen - warten. Wie lange? Schwarz - weiß - schwarz: eine Sekunde. Dann weiß-schwarz-weiß, weiß-schwarz-weiß: ein D (re). Noch ein Wartebefehl, noch ein Ton: weiß-schwarz-schwarz, ein E (mi). Das kurze Programm zum Tonabspielen ist fertig.

Sensoren lesen Befehle

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Die Hilfe der optischen Sensoren werde es in den Roboter übertragen, erklärt Sato. Diese erkennen Schwarz und Weiß. Sato nimmt den Roboter und zieht ihn langsam über den Programmcode. Der besteht jedoch nur aus drei Kästchen nebeneinander. Die vierte Reihe, sagt Sato, besteht aus Speicherbefehlen. Deshalb ist sie auch versetzt: Der Roboter liest einen Befehl, speichert ihn, liest den nächsten Befehl, speichert und so weiter. Wer wolle, könne ein recht langes Programm schreiben. Das Repertoire umfasst 64 Kommandos. Aneinandergereiht ergeben sie einen 1,20 Meter langen Programmcode. Der könne auch beliebig zerschnitten und neu zusammengeklebt werden.

  • Der Ladybug Robot mit Programmkarte (Foto: Werner Pluta)
  • Blick unter den Panzer: außen die Halterungen für die Bürsten und die Motoren (Foto: Werner Pluta)
  • Unterseite: Die vier Quadrate oben sind die Sensoren. (Foto: Werner Pluta)
Der Ladybug Robot mit Programmkarte (Foto: Werner Pluta)

Sato hat auch eine vorgedruckte Programmkarte mitgebracht: eine Spirale aus schwarzen Formen mit weißen Zwischenräumen - eine Kette aus Bewegungs- und Tonabspielkommandos. Er setzt mehrere Ladybug Robots darauf, die anfangen, unter wildem Gefiepe den Parcours von innen nach außen abzulaufen. "Tanzende Marienkäfer", sagt Sato.

Anschaulich

Die Roboter sind gedacht als Unterrichtsmaterial, vor allem für Länder, in denen die Schulen kein Geld haben, um Computer anzuschaffen. Mit den Ladybug Robots könnten die Schüler lernen, wie ein Computer funktioniert, ohne dass sie einen zur Hand haben. Es sei einfach anschaulicher, eine Programmkarte zu bemalen, den Roboter darüberzuziehen und ihm dann dabei zuzuschauen, wie er die Befehle ausführe, als einfach nur ein Flussdiagramm zu betrachten, erzählt Sato.

In seiner Heimat Japan werden die Marienkäferroboter bereits im Unterricht eingesetzt. Derzeit sucht Sato nach Partnern, um die Roboter auch in anderen Ländern anbieten zu können. Werden sie in großer Zahl gefertigt, sollten sie um die 35 Euro pro Stück kosten, schätzt der Entwickler.

 Ladybug Robot: Lernroboter mit Zahnbürstenantrieb
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Anonymer Nutzer 07. Sep 2011

Der Plural von PC braucht kein Deppenapostroph :|

Lehmroboter 05. Sep 2011

Dazu steht zumindest nichts auf der Website (zumindest in der FAQ). ( http://www.js...


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