Cybervandalismus

DNS-Angriff auf britische Webseiten

Seit dem 4. September führt eine türkische Hackergruppe Angriffe auf DNS-Systeme von britischen Providern aus. Einige Webseiten wie The Register sind weiter nicht erreichbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Die veränderte Startseite
Die veränderte Startseite (Bild: Zone-H)

Zahlreiche hoch frequentierte britische Webseiten von Unternehmen wie Acer, Betfair und UPS sind seit dem vergangenen Sonntag kaum erreichbar. Auch Medien wie The Register und The Daily Telegraph waren von Angriffen betroffen, das Register war bis zum Erscheinen dieser Meldung kaum zu erreichen.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d)
    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg
  2. IT-Support Logistics System (m/w/d)
    Villeroy & Boch AG Hauptverwaltung, Losheim am See
Detailsuche

Die Startseiten der Angebote wurden durch einen Angriff auf die Domain Name Server von Providern umgeleitet und stellten eine Nachricht der türkischen Hackergruppe "Turkguvenligi" dar, wie das britische ZDnet berichtet. Die Angreifer behaupteten darin unter anderem in typischer Leet-Schreibweise "h4ck1n9 is not a cr1m3" (dt.: Hacken ist kein Verbrechen). Die Hack-Archivare von Zone-H haben einige der veränderten Startseiten gespeichert.

ZDnet zufolge konnten vor allem Kunden der Provider Be Internet und Sky die betroffenen Webseiten nicht erreichen. In einem Interview des Guardian gibt Turkguvenligi an, dass die Gruppe die Registrare Netnames.co.uk und Ascio attackiert habe. Das erklärt auch die große Zahl der umgeleiteten Webseiten, Netnames gilt in Großbritannien als einer der größten Anbieter.

Dass das DNS-System angegriffen wurde, ergab sich laut den Hackern, weil sie keine Verwundbarkeiten im Code der Seiten selbst oder bei den Serveranbietern finden konnten. Daher seien die Domain Name Server gehackt worden. Das sei zwar recht schwierig, aber wenn es gelinge, gebe es "einen Schatz für Dich", erklärten die Vandalen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Tesla-Fabrik
In Grünheide soll "totales Chaos" herrschen

Die Tesla-Fabrik in Grünheide hinkt ihren Produktionszielen noch weit hinterher. Es gibt zu wenig Personal oder die Mitarbeiter kündigen wieder.

Tesla-Fabrik: In Grünheide soll totales Chaos herrschen
Artikel
  1. Konkurrenz für Disney+ und Netflix: Paramount+ startet in Deutschland
    Konkurrenz für Disney+ und Netflix
    Paramount+ startet in Deutschland

    Der Wettbewerbsdruck steigt weiter. Paramount geht mit seinem Streamingdienst Paramount+ in Deutschland an den Start.

  2. Elbit Systems Deutschland: Neue Bundeswehr-Funkgeräte lösen Retrogeräte von 1982 ab
    Elbit Systems Deutschland
    Neue Bundeswehr-Funkgeräte lösen Retrogeräte von 1982 ab

    Vor rund einem Jahr hat das Beschaffungsamt der Bundeswehr für 600 Millionen Euro Tausende Funkgeräte aus dem Jahr 1982 nachbauen lassen. Nun werden ganz neue angeschafft.

  3. Angespielt: Diablo 4 wird brutal, makaber und ein bisschen eklig
    Angespielt
    Diablo 4 wird brutal, makaber und ein bisschen eklig

    Open-World-Freiheiten, dynamische Events und eine geteilte Spielwelt: Golem.de hat Diablo 4 angespielt und mit den Entwicklern gesprochen.
    Von Olaf Bleich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bei Amazon bestellbar • Tiefstpreise: Asus RTX 4080 1.689,90€, MSI 28" 4K 579€, Roccat Kone Pro 39,99€, Asus RTX 6950 XT 939€ • Alternate: Acer Gaming-Monitor 27" 159,90€, Razer BlackWidow V2 Mini 129,90€ • 20% Extra-Rabatt bei ebay • Amazon Last Minute Angebote [Werbung]
    •  /