Paparazzi-Hacker: Hollywood Leaks stellt Promis bloß
Die Macher von "Hollywood Leaks" treten unter dem gleichen Motto auf wie Anonymous: "Wir verzeihen nicht. Wir vergessen nicht. Erwartet uns!" Die Hollywood-Leaks-Macher aber haben sich Prominenz in Hollywood und den USA vorgenommen. Prominentestes Opfer(öffnet im neuen Fenster) ist wohl Tom Cruise. Aus dem E-Mail-Postfach eines Schauspielers fischten die Hacker das Drehbuch zu dem noch nicht gedrehten Filmmusical "Rock of Ages" , in dem der Hollywood-Star offensichtlich eine Hauptrolle spielen soll. Interessierte können es über Pirate Bay herunterladen.
Laut Huffington Post(öffnet im neuen Fenster) stolperten die Hacker von Hollywood Leaks auch über kompromittierende Fotos der Rapperin Kreayshawn. Statt sie aber über ihren eigenen Twitter-Acount zu verbreiten, knackten sie stattdessen den der Rapperin und posteten sie dort. Kreayshawn betont(öffnet im neuen Fenster) , die Aufnahmen seien entstanden, als sie minderjährig war. Wer die Fotos auf seiner eigenen Webseite anbietet, macht sich deshalb wohl strafbar.
Die Verbreitung privater Informationen traf auch Sängerin Julianne Hough hart: Neben einem unveröffentlichten Album wurden auch private Fotos und Videos veröffentlicht – und auch Details zu ihrer Krankenversicherung, eine strafbare Handlung.
Telefonnummern zahlreicher Prominenter tauchten bei Pastebin.org auf, darunter die der Teenie-Stars Miley Cyrus, Ashley Greene oder Lil John.
Inwieweit es sich dabei um eine politische Aktion handeln könnte, ließ die Gruppe bislang offen. "We are all about the lulz" , war bisher die einzige Erklärung der Gruppe über Twitter.
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