HP ist spendabel

Volle Differenz-Rückerstattung für WebOS-Geräte

Wer ein Touchpad, ein Veer oder ein Pre3 noch zum Vollpreis vor der HP-Ramschaktion gekauft hat, erhält den Differenzbetrag für das WebOS-Gerät zurück. Für ein Touchpad gibt es also bis zu 450 Euro von HP. Entscheidend ist das Aktivierungsdatum des Geräts.

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Erstkäufer von WebOS-Geräten bekommen Geld zurück.
Erstkäufer von WebOS-Geräten bekommen Geld zurück. (Bild: Golem.de)

Besitzer eines Touchpads, eines Veer oder eines Pre3 können sich bei HP melden, um den vollen Differenzbetrag zum Kaufpreis zurückzuerhalten. Entscheidend dabei ist das Aktivierungsdatum des WebOS-Geräts: Es muss vor dem 23. August 2011 aktiviert worden sein. Ausgezahlt wird der Differenzbetrag zwischen dem bezahlten Preis und den Ramschpreisen vom 22. August 2011, als HP alle WebOS-Geräte im Onlinestore verscherbelt hatte.

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Für Erstkäufer des Touchpads mit 16 GByte gibt es von HP also 380 Euro. Für das 32-GByte-Modell liegt der Differenzbetrag bei 450 Euro. Wer ein Touchpad nach der im August 2011 erfolgten Preissenkung auf 400 Euro respektive 500 Euro gekauft hat, bekommt 300 Euro beziehungsweise 370 Euro zurück. Veer-Erstkäufer können sich auf eine Rückzahlung von 320 Euro freuen. Auch das Veer wurde noch im August 2011 im Preis gesenkt, so dass diese Käufer immerhin noch 120 Euro zurückbekommen.

Etwas unklar sind die Angaben zum Pre3. Denn das Pre3 wurde eigentlich erst nach dem 23. August 2011 ausgeliefert, so dass die Aktion für kaum einen Kunden gelten dürfte.

HP hat unter h41237.www4.hp.com/de/de/ eine spezielle Webseite eingereicht, über die Kunden die Rückerstattung anfordern können. Laut HP wird jeder einzelne Fall geprüft, so dass es einige Zeit dauern kann, bis die WebOS-Gerätebesitzer den Differenzbetrag erhalten.

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Viele Anwender hoffen weiterhin auf eine Auslieferung eines Pre3 über die Händler, bei denen sie das Pre3 bestellt hatten. Nach aktuellem Stand verkaufen diese das Pre3 zum Listenpreis von 300 Euro und mehr und nicht zum HP-Ramschpreis von 79 Euro. Falls diese Käufergruppe noch ein Pre3 erhält, wären diese von dieser Aktion ausgenommen. Dabei bleibt etwas unklar, warum HP auch für den Handel zwar den Listenpreis für das Touchpad auf das Ramschpreisniveau gesenkt, aber die WebOS-Smartphones davon ausgenommen hatte.

HP hatte Mitte August 2011 die WebOS-Gerätesparte aufgegeben. Wenig später wurden die WebOS-Geräte von HP zum Schleuderpreis verramscht.

Nachtrag vom 2. September 2011, 12:57 Uhr

Mittlerweile zeichnet sich ab, dass die bei Händlern vorbestellten Pre3-Smartphones nicht ausgeliefert werden. Heute stornierten unter anderem Amazon und Cyberport Vorbestellungen für das Pre3, weil es nicht geliefert werden kann.

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