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Stundensatz der IT-Freiberufler steigt weiter

IT-Freiberufler in Deutschland können immer höhere Stundensätze fordern. Nur für die IT-Administratoren und -Trainer ging es finanziell nicht nach oben.

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Stefan Symanek, Marketingleiter von Gulp
Stefan Symanek, Marketingleiter von Gulp (Bild: Gulp)

Die Honorare für IT-Freiberufler sind im August 2011 erneut gestiegen. Das berichtet die Jobbörse für Freiberufler Gulp Information Services. Danach sind seit Februar 2011 die durchschnittlichen Honorarforderungen von 72 Euro pro Stunde auf 73 Euro pro Stunde gewachsen. Grundlage der Analyse bilden die Stundensatzforderungen der rund 75.000 in die Gulp-Profile-Datenbank eingetragenen IT-Freiberufler. Auf einem so hohen Niveau waren die Stundensätze seit Anfang 2002 nicht mehr. Die Sätze stiegen seit Februar 2010, so die Betreiber.

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"Interessant ist, sich die Verteilung der Forderungen im Detail anzusehen", sagte Stefan Symanek, Marketingleiter von Gulp. "Noch vor fünf Jahren forderten 52,3 Prozent der IT-Selbstständigen Stundensätze unter 70 Euro. Im August 2011 verlangen nur 41 Prozent Honorare unter 70 Euro. Der Anteil hat demnach um ein gutes Fünftel abgenommen."

IT-Projektleiter forderten im Schnitt mit 81 Euro am meisten, gefolgt von den IT-Beratern mit 77 Euro. Projektleiter verlangen damit pro Stunde durchschnittlich 23 Euro mehr als die IT-Administratoren, die in der Rangfolge ganz unten stehen. Im letzten halben Jahr konnten IT-Freiberufler aller Positionen ihre Honorarforderungen erhöhen - bis auf die Admins mit 58 Euro und die IT-Trainer mit 70 Euro.

Zugleich schrumpfte der Anteil der jüngeren IT-Freiberufler nicht weiter, obwohl der Anteil der Älteren seit Jahren immer weiter zunimmt. Im August 2011 waren 27,3 Prozent der IT-/Engineering-Selbstständigen älter als 50 Jahre. Im August 2006 waren es nur 15,8 Prozent. Der Rückgang des Anteils der Jüngeren nahm ab. "Dieser Trend ist jetzt erst einmal gestoppt", kommentierte Symanek. "Im Februar waren 24,1 Prozent der IT-Freiberufler jünger als 40 - und im August 2011 sind es 24,9 Prozent." Bei der nächsten Stundensatzauswertung im Februar 2012 werde sich herausstellen, ob das nur ein Ausreißer ist oder ob Hoffnung besteht, dass sich die Altersstruktur der IT-Freelancer zumindest stabilisiert, sagte Symanek.



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