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Samsung Sur40

Erster Blick auf Microsofts nächsten Multitouchtisch Surface

Etwas überraschend haben wir auf der Ifa den neuen Surface-Tisch erspäht, den Samsung mit Microsoft entwickelt hat. Es ist noch ein Prototyp, aber er funktioniert schon gut. Die technischen Daten des Geräts stehen schon fest, bald soll der Tisch erscheinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Surface 2 auf der Ifa
Surface 2 auf der Ifa (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Microsoft und Samsung zeigen auf der Ifa dem Publikum die zweite Generation von Surface. Der neue Multitouchtisch mit dem Namen Sur40 wurde auf der CES 2011 erstmals vorgestellt, allerdings nicht ausgestellt. Die gezeigte Version ist laut Microsoft ein Prototyp. Dennoch wird es nicht mehr lange dauern, bis der neue Tisch auf den Markt kommt. Im Herbst 2011 soll es bereits so weit sein.

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Der Prototyp zeigte hier und da noch seinen frühen Entwicklungsstatus. Die Benutzung erforderte einen festen Druck, funktionierte sonst aber wie gewohnt. Einige Tags von Objekten der ersten Surface-Generation sollen noch nicht funktionieren. Das liegt wohl auch daran, dass die ganze Sensorik nun anders aufgebaut ist. Surface kann nicht nur Finger erkennen, sondern über das Display auch Daten einlesen. Bisher funktioniert das nur mit grob aufgelösten Tags.

Neue Hardware ist mit alter Surface-Software nicht kompatibel

Ohne Anpassungen laufen alte Surface-Programme laut Microsoft nicht mit dem neuen Sur40-Tisch. Der Grund liegt hauptsächlich darin, dass der neue Surface-Tisch kompatibler mit normalen Windows-Geräten ist. Ein Neukompilieren soll ausreichen, um ein Surface-Programm beispielsweise auf einen Tablet-PC zu bringen. Allerdings fehlt dann natürlich die Objekterkennung mit Ausnahme einer Fingererkennung.

Die Hardware wurde insgesamt aktualisiert und das auch an Stellen, die für alte Entwicklungen ein Problem darstellten. Die Auflösung wurde von 1.024 x 768 Pixeln auf 1.920 x 1.080 Pixel rund verdoppelt. Als Prozessor kommt jetzt ein Dual-Core Athlon 64 zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher liegt bei 4 GByte, kann aber für Projekte auch auf 8 GByte vergrößert werden. Zur Grafikkarte machte Microsoft keine genauen Angaben. Sur40 soll aber 1 GByte Grafikspeicher besitzen. Zudem gibt es zahlreiche Anschlüsse wie HDMI-in und -out, Ethernet oder alternativ auch WLAN (802.11n).

Das ganze Redesign macht sich auch äußerlichen bemerkbar. Der Tisch braucht jetzt Standfüße, da die ganze Hardware in die 10 cm dicke Tischplatte passt. Das ist zwar immer noch ziemlich dick im Vergleich zu Flachbildschirmfernsehern, aber somit ist eine Wandaufhängung prinzipiell möglich. Rund 50 kg wiegt Sur40. Das alte Gerät kommt laut Microsoft noch auf 90 kg.

Surface 2.0 mit dem Samsung Sur40 soll im Herbst 2011 erscheinen. Preisangaben machte Microsoft nur in Relation zum Vorgängermodell. Das kostet derzeit noch 11.000 Euro. Die neue Generation soll darunter liegen. Surface wird vorerst ein Gerät für Geschäftskunden bleiben, die es aber mit Endkunden gemeinsam benutzen sollen. Prinzipiell kann ein Endkunde das Gerät wohl erwerben, aber damit mangels Software nicht viel anfangen. Ein Microsoft-Mitarbeiter erzählt aber von einem französischen Unternehmen, das Surface in Verbindung mit Wohnungen zum betuchten Endkunden bringt. Ein Surface-Tisch soll in diesen Wohnungen dafür sorgen, dass etwa Fenster oder auch Multimediakomponenten in den Räumen steuerbar sind.

Der Surface-Tisch wird von Samsung und Microsoft zusammen in der Halle 20 auf der Ifa gezeigt.



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irata 05. Sep 2011

Umso besser. Ein Projektor ist meistens viel teurer als ein Monitor. Die Kameras waren...

y.m.m.d. 02. Sep 2011

ja :) wenn man Daten (auch große Mengen wie videos!) durch Auflegen auf die Oberfläche...

bfoo 02. Sep 2011

Gerade Griffe bei öffentlichen Einrichtungen und Möbeln sind häufig mit antibakteriellen...


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