• IT-Karriere:
  • Services:

Mit Android

Medions erstes Smartphone und Tablet

Medion steigt zum Weihnachtsgeschäft 2011 in den Markt für Tablets und Smartphones ein. In Berlin zeigt der Hersteller Vorserienmodelle des Medion Lifetab P9514 und des Medion Smartphone, beide mit Android-Betriebssystem.

Artikel veröffentlicht am ,
Das erste Medion-Smartphone
Das erste Medion-Smartphone (Bild: Christian Klaß/Golem.de)

Medion will noch Ende des Jahres 2011 mit einem eigenen Tablet und Smartphone auf den Markt kommen. Beide Android-Geräte sollen mit viel Zubehör im unteren bis mittleren Preisbereich mit kapazitativen Touchscreens verkauft werden. Die Android-Oberfläche wurde leicht verändert, es sind zusätzliche Anwendungen vorinstalliert und außerdem wird Medion zusätzlich zum Android Market noch seinen eigenen Onlinesoftwareshop Life Store integrieren. Bei den auf der Ifa gezeigten Geräten war er noch nicht aktiv.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Zwickau, Braunschweig, Dresden

Das erste Smartphone von Medion trägt bisher nur den Namen "Medion Smartphone". Es verfügt über einen 4,3-Zoll-Touchscreen (10,9 cm Bilddiagonale), eine 5-Megapixel-Kamera und einen Qualcomm-Prozessor vom Typ MS 7227-T, vermutlich mit 800 MHz getaktet. Als Betriebssystem ist Android 2.3.4 vorinstalliert, ebenso wie die Navigationssoftware Medion Gopal Navigator mit Navteq-Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Weitere Daten blieb Medion noch schuldig, zeigte aber bereits ein Vorserienmodell, das handlackiert war, um der finalen Farbgebung des Gehäuses gerecht zu werden. Das Medion-Smartphone soll noch im vierten Quartal 2011 erscheinen, ein Preis wurde noch nicht genannt. Laut einer Medion-Sprecherin soll er aber auf jeden Fall unter 450 Euro liegen, inklusive Zubehör wie einer Kfz-Halterung.

  • Medion Lifetab P9514 - so soll das 10-Zoll-Tablet ungefähr aussehen, wenn es fertig ist. (Bild: Medion)
  • Medion Smartphone - Vorserienmodell auf der Ifa 2011 (Bild: Golem.de)
  • Medion Smartphone - Vorserienmodell auf der Ifa 2011 (Bild: Golem.de)
  • Medion Smartphone - Vorserienmodell auf der Ifa 2011 (Bild: Golem.de)
Medion Lifetab P9514 - so soll das 10-Zoll-Tablet ungefähr aussehen, wenn es fertig ist. (Bild: Medion)

Medions 10-Zoll-Tablet

Auch vom Medion Lifetab P9514 zeigt Medion auf der Ifa ein Vorserienmodell. Das mit Android 3.2 bespielte Tablet verfügt über einen 10-Zoll-Touchscreen (25,4 cm) mit 1.280 x 800 Bildpunkten, einen 1-GHz-Dual-Core-Prozessor vom Typ Nvidia Tegra 2 und 32 GByte internen Flashspeicher. Über einen MicroSDHC-Card-Slot lässt sich bis zu 32 GByte zusätzlicher Speicher nachrüsten. Das Medion-Tablet kann über WLAN-n und UMTS/HSDPA online gehen und unterstützt auch Bluetooth 2.1.

Das Lifetab P9514 verfügt über einen proprietären Dockinganschluss, über den auch eine HDMI-Ausgabe möglich ist. Ein HDMI-Kabel wird Medion mitliefern, so dass sich das Gerät von Hause aus mit einem Fernseher oder Projektor verbinden kann. Zur weiteren Ausstattung zählen eine Micro-USB-Schnittstelle, zwei Webcams mit 2 und 5 Megapixeln, ein Bewegungs- und Helligkeitssensor, ein GPS-Empfänger, ein Mikrofon und im rechten Gehäuserand sitzende Stereolautsprecher mit Dolby Mobile und Dolby Digital Plus. Über den analogen Audioausgang lässt sich auch ein Headset betreiben.

Medions Tablet wiegt 720 Gramm, ist 13,2 mm dick und soll im normalen Betrieb 8 bis 10 Stunden durchhalten. Fotografieren durften wir das Lifetab P9514 nicht, da sich das Gehäuse an den Rändern noch verändern soll. Noch ist der Rahmen am Rand in Metalloptik, er soll schwarz werden und etwas breiter - damit es besser in der Hand liegt, so Medion.

Am gewählten Material soll sich nichts mehr verändern, wie ein Medion-Sprecher sagte. Die Rückseite des 10-Zoll-Tablets (25,4 cm) ist gummiert und rutscht damit weniger auf dem Tisch oder dem Hosenbein. Die Oberfläche des nicht negativ auffallenden spiegelnden Touchscreens war nach kurzer Nutzung verschmiert, ein Reinigungstuch und eine Tasche zum Schutz des Geräts werden beiliegen.

Das erste Android-Tablet von Medion soll wie das Smartphone noch im vierten Quartal 2011 erscheinen und zum Weihnachtsgeschäft verkauft werden. Auch beim Lifetab P9514 wollten Medion-Mitarbeiter auf der Ifa noch keinen genauen Preis nennen. Er soll aber unter dem der reinen WLAN-Versionen des iPad 2 liegen, trotz UMTS-Unterstützung. Gleichzeitig soll sich das Lifetab P9514 durch Display, Ausstattung und Softwarebeigaben von Billigtablets abheben.

Medion ist auf der Ifa 2011 in Halle 8.1 am Stand 103 vertreten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 23,99€
  3. 12,49€

pool 02. Sep 2011

Richtig. Und da es trotz dieser Zwanglosigkeit immer noch genug Leute kaufen, heißt es...

DerKleineHorst 01. Sep 2011

Die ersten beiden waren schon sehr günstig, da ist man auch nur mit den...

Meller 01. Sep 2011

Das Smartphone ist ein ZTE Skate. Wenn es um die 150¤ - 200¤ kostet ein guter Einstieg in...

SoniX 01. Sep 2011

Selbst um 200 Euro würde ich es im Laden liegen lassen. Alleine schon der Medion...


Folgen Sie uns
       


Galaxy Fold im Test

Das Galaxy Fold ist Samsungs erstes Smartphone mit faltbarem Display. Die Technologie ist spannend, im Alltag nervt uns das ständige Auf- und Zuklappen aber etwas.

Galaxy Fold im Test Video aufrufen
Generationenübergreifend arbeiten: Bloß nicht streiten
Generationenübergreifend arbeiten
Bloß nicht streiten

Passen Generation Silberlocke und Generation Social Media in ein IT-Team? Ganz klar: ja! Wenn sie ihr Wissen teilen, kommt am Ende sogar Besseres heraus. Entscheidend ist die gleiche Wertschätzung beider Altersgruppen und keine Konflikte in den altersgemischten Teams.
Von Peter Ilg

  1. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  2. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  3. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig

Nasa: Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner
Nasa
Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner

Vergessene Tabelleneinträge, fehlende Zeitabfragen und störende Mobilfunksignale sollen ursächlich für die Probleme beim Testflug des Starliner-Raumschiffs gewesen sein. Das seien aber nur Symptome des Zusammenbruchs der Sicherheitsprozeduren in der Softwareentwicklung von Boeing. Parallelen zur Boeing 737 MAX werden deutlich.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Boeings Starliner hatte noch einen schweren Softwarefehler
  2. Boeing 777x Jungfernflug für das größte zweistrahlige Verkehrsflugzeug
  3. Boeing 2019 wurden mehr Flugzeuge storniert als bestellt

Galaxy-S20-Serie im Hands-on: Samsung will im Kameravergleich an die Spitze
Galaxy-S20-Serie im Hands-on
Samsung will im Kameravergleich an die Spitze

Mit der neuen Galaxy-S20-Serie verbaut Samsung erstmals seine eigenen Isocell-Kamerasensoren mit hoher Auflösung, auch im Zoombereich eifert der Hersteller der chinesischen Konkurrenz nach. Wer die beste Kamera will, muss allerdings zum sehr großen und vor allem wohl teuren Ultra-Modell greifen.
Ein Hands on von Tobias Költzsch, Peter Steinlechner und Martin Wolf

  1. Galaxy Z Flip Samsung stellt faltbares Smartphone im Folder-Design vor
  2. Micro-LED-Bildschirm Samsung erweitert The Wall auf 583 Zoll
  3. Nach 10 kommt 20 Erste Details zum Nachfolger des Galaxy S10

    •  /