Diginotar

Mehr als 200 gefälschte SSL-Zertifikate?

Rund 250 Zertifikate sperren die Entwickler von Google Browser Chrome in Reaktion auf das gefälschte SSL-Zertifikat von Diginotar. Das Ausmaß des Sicherheitsproblems könnte also deutlich größer sein als bisher angenommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Diginotar bestätigt Einbruch in einen Server.
Diginotar bestätigt Einbruch in einen Server. (Bild: Diginotar)

"Bad Diginotar leaf certificates for non-Google sites" ist ein Block von SSl-Zertifikaten überschrieben, die im Chromium-Quelltext auf einer Blacklist stehen. Zugleich berichtet die Computerworld unter Berufung auf das niederländische Sicherheitsunternehmen Madison Gurka, die Angreifer auf Diginotar hätten sich über 200 gefälschte Zertifikate ausgestellt.

Stellenmarkt
  1. Senior Software / Data Base Engineer (m/w/d)
    Allianz Deutschland AG, Unterföhring
  2. IT Projektmanager (w/m/d) internationaler Großkunde im E-Commerce
    Bechtle direct GmbH, Neckarsulm
Detailsuche

Um welche Websites es dabei geht, geht weder aus dem Chromium-Quellcode noch aus dem Bericht der Computerworld hervor.

Diginotar gibt an, Opfer eines Angriffs geworden zu sein und nach Entdecken des Angriffs alle gefälschten Zertifikate gelöscht zu haben. Dabei wurde mindestens eins übersehen, das für sämtliche Subdomains von Google gültig war.

Details zum Einbruch und dessen Auswirkungen bleibt Diginotar schuldig. In einer Stellungnahme gibt das Unternehmen an, dass 99,99 Prozent aller Warnungen vor ungültigen Diginotar-Zertifikaten falsch sind und rät Nutzern, das entsprechende Root-Zertifikat zu installieren.

Golem Akademie
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Februar 2022, virtuell
  2. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21.–22. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Derweil hat der Sicherheitsexperte Mikko Hypponen von F-Secure auf einem Server von Diginotar Hinweise darauf entdeckt, dass in den Server seit 2009 mehrfach eingebrochen wurde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation  
Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?

Die IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann hat eine dubiose Bundesbehörde ohne Budget entdeckt. Reicht das für einen Wikipedia-Artikel?

Bundesservice Telekommunikation: Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?
Artikel
  1. Elektroauto: VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar
    Elektroauto
    VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar

    Der e-Up gehörte 2021 zu den meistgekauften Elektroautos. Nun will VW den Kleinwagen wieder verfügbar machen.

  2. Bitcoin, Ethereum: Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt
    Bitcoin, Ethereum
    Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt

    Kryptowährungen wie Bitcoin sind unter Anlegern beliebt - doch wie muss man die Gewinne eigentlich versteuern?

  3. Neues Geschäftsmodell: Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken
    Neues Geschäftsmodell
    Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken

    Angesichts drohender Kündigungen will die Luca-App den Bundesländern entgegenkommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • Philips OLED 65" Ambilight 1.699€ • RX 6900 16GB 1.489€ • Samsung QLED-TVs günstiger • Asus Gaming-Notebook 17“ R9 RTX3060 1.599€ • Seagate 20TB SATA HDD [Werbung]
    •  /