Streaming-Kiste

Sonys Mediaplayer SMP-N200

Sonys neuer Mediaplayer SMP-N200 spielt Fotos, Musik und Videos - auch dreidimensionale - aus dem Internet, dem Heimnetz und von USB-Datenträgern. Golem.de konnte ein Vorseriengerät kurz vor der offiziellen Ifa-Vorstellung ausprobieren.

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Sonys Mediaplayer SMP-N200
Sonys Mediaplayer SMP-N200 (Bild: Golem.de/Christian Klaß)

Mit dem "Media Player SMP-N200" hat Sony einen neuen Netzwerkplayer vorgestellt, der sich auf etwas mehr Formate versteht als die netzwerkfähigen Fernseher des Herstellers. Videos werden zudem auf Wunsch auf bis zu 1080p hochskaliert und mittels HDMI- oder Komponentenkabel an einen angeschlossenen Fernseher oder Projektor ausgegeben.

Der SMP-N200 kann JPEG-Bilder, Musik im WMA-, MP3-, AAC-LC- und LPCM-Format sowie MPEG-1- und MPEG-4-Dateien (Simple Profile) wiedergeben. Auch DivX- und Xvid-Videos werden laut Hersteller unterstützt, auf einem Golem.de zur Verfügung gestellten Vorserienmodell fand sich allerdings kein DivX-Siegel. Die Dateien können von einem angeschlossenen USB-Datenträger, etwa von einer Festplatte, oder von einem Netzwerklaufwerk wiedergegeben werden.

  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - kompakter Netzwerkplayer (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - die Schnittstellen auf der Rückseite (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - angeschlossen am Testfernseher (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - das XMB-Menü (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - Zugriff auf das Sony Entertainment Network, zuvor unter anderem bekannt als Qriocity (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - einige der unterstützten Streaming-Dienste (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - einige der unterstützten Streaming-Dienste (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - eine Suche im Youtube-Betrachter (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - der Browser (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - URL-Eingabe im Browser (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - URL-Eingabe im Browser (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - Golem.de im Browser (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - Golem.de im Browser (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - die Browsereinstellungen (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - die Systemeinstellungen (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - Konfigurationsmöglichkeiten (Bild: Golem.de)
  • Sonys Mediaplayer SMP-N200 - Konfigurationsmöglichkeiten (Bild: Golem.de)
Sonys Mediaplayer SMP-N200 - kompakter Netzwerkplayer (Bild: Golem.de)

Video-on-Demand

Außerdem lassen sich viele Streamingangebote nutzen. Das beinhaltet neben Youtube, Dailymotion, Sevenload, Tagesschau und einigen anderen kostenlosen Diensten auch kostenpflichtige Audio- und Video-on-Demand-Dienste von Sony - die künftig unter dem Namen Sony Entertainment Network zusammengefasst sind - sowie Alternativen wie Lovefilm oder die Bezahlstreams der Berliner Philharmoniker. Über einen Browser verfügt der SMP-N200 ebenfalls, so dass auch im Web gesurft werden kann.

In das Heimnetz kann das Gerät über Fast-Ethernet oder WLAN eingebunden werden. Der SMP-N200 fungiert zudem als DLNA-Client, der auf Wunsch im Auto-Play-Modus von einem DLNA-Server mit Inhalten versorgt werden kann. Eine einfache und nicht beleuchtete Fernbedienung liegt bei. Alternativ kann aber auch Sonys "Media Remote" getaufte App für das iPhone, iPod touch, Android Smartphones und das Sony-Tablet zur Fernsteuerung des Netzwerkplayers genutzt werden.

Erster Eindruck

Golem.de hatte die Möglichkeit, sich vor der Internationalen Funkausstellung eine Vorserienversion des SMP-N200 anzuschauen. Sie arbeitete lautlos, war durch die von anderen Sony-Geräten wie der Playstation 3 her bekannte Cross-Media-Bar-Menüführung (XMB) einfach und zügig zu bedienen, konnte aber noch nicht ganz überzeugen. Die Tastenbeschriftung der mitgelieferten Fernbedienung war im abgedunkelten Wohnzimmer nicht zu erkennen, der Qriocity-Aufruf brachte nur eine Fehlermeldung zustande und der Browser funktionierte noch nicht problemlos. Er blieb zum Teil hängen und lud Webseiten nicht immer komplett. Auch die Unterstützung der Medienformate könnte ruhig umfangreicher sein.

Mit D-Links Boxee Box kann der SMP-N200 nicht mithalten, allerdings soll er das laut Sony auch nicht und koste mit 99 Euro auch nur die Hälfte. Sony plant eine Auslieferung ab Oktober 2011.

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