Abo
  • Services:

Unklare Perspektiven

Chef der HP-PC-Sparte will weiter Tablets anbieten

Der Chef der HP-PC-Sparte setzt weiter auf Tablets, obwohl der Konzern sein Touchpad eingestellt hat. Auch nach einer Ausgründung des Konzernbereichs sollen Tablet-PCs zur Produktpalette gehören.

Artikel veröffentlicht am ,
Todd Bradley im Juni 2011 in Peking
Todd Bradley im Juni 2011 in Peking (Bild: ChinaFotoPress/Getty Images)

Hewlett-Packards PC-Sparte soll auch nach der Lostrennung weiterhin Tablets anbieten. Todd Bradley, der Chef der HP Personal Systems Group, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die PSG als unabhängiges Unternehmen weiter Tablets, Notebooks und All-in-One-PCs anbieten werde. HP will den Bereich verkaufen oder ausgründen.

Stellenmarkt
  1. Herbert Kannegiesser GmbH, Vlotho
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

"Tablet-Computer sind ein Marktsegment, das absolut relevant ist", erklärte Bradley. HP brachte im Oktober 2010 den Tablet-PC Slate 500 mit Windows 7 in den Handel.

Obwohl Hewlett-Packard das Aus für die WebOS-Gerätesparte verkündet hatte, müssen aktuell noch einmal Touchpad-Tablets nachproduizert werden, um die Nachfrage nach dem WebOS-Tablet bedienen zu können.

Eine Ausgründung der Personal Systems Group sei wegen der Besteuerung und aus sonstigen Gründen ganz im Sinne der HP-Aktionäre. "Mein Wunsch wäre, das Unternehmen durch diesen Prozess zu führen und es später als unabhängiges börsennotiertes Unternehmen zu leiten."

Ein Verkauf der HP Personal Systems Group an Konkurrenten wie Acer oder Lenovo sei keine wünschenswerte Alternative, so Bradley. "Ich würde einfach sagen, dass die Marktzahlen nicht dafür sprechen, dass das funktioniert." Acer habe gerade erst in seinem Geschäftsbericht Verluste für das vergangene Quartal ausgewiesen.

"Egal was passiert, wir sind der größte PC-Hersteller der Welt", betonte Bradley. Die PC-Verkäufer HPs müssten weiterhin jeden Tag engagiert ihren Job machen können. Die Beziehungen von Hewlett-Packard zu den Zulieferern blieben bestehen, wenn auch Neuverhandlungen und Änderungen anstünden. Hewlett-Packard bleibe "einer der größten, wenn nicht der größte Kunde seiner Zulieferer Samsung, LG, Microsoft und Intel".

Unklar blieb die Zukunft des Betriebssystems WebOS. Bradley sagte, dass eine Anzahl Unternehmen ihr Interesse am Einsatz von WebOS bekundet hätten. Hewlett-Packard hatte am 18. August 2011 angekündigt, alle Aktivitäten mit WebOS-Geräten einzustellen. Das betraf das WebOS-Tablet und die WebOS-Smartphones Veer und Pre3. Hewlett-Packard betont dennoch, WebOS als Plattform nicht aufgeben zu wollen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. TechniSat Digitradio 1 für 39,99€ statt 57,89€ im Vergleich)
  2. 119,90€ + Versand (Vergleichspreis ca. 175€)
  3. 209,90€ + Versand (Bestpreis!)
  4. (u. a. Canon PowerShot SX620 HS + Speicherkarte + Tasche für 133€ - Einzelpreis Kamera im...

AndyGER 31. Aug 2011

So könnte man wenigstens vermuten. HP kauft Palm und möchte Web OS für eigene Produkte...

Anonymer Nutzer 31. Aug 2011

Ein Konzern wird in seine Bestandteile zerlegt. Das wird wie "immer" Angestellte und...

DerKleineHorst 31. Aug 2011

Ist der Vertrag nicht erst mit der Auftragsbestätigung geschlossen, da es sonst nur eine...

Keridalspidialose 31. Aug 2011

Als Aktionär würde ich schnell alle Anteile verkaufen, bevor noch schlimmeres passiert.


Folgen Sie uns
       


Oneplus 6T - Test

Das Oneplus 6T ist der Nachfolger des Oneplus 6 - und als T-Modell ein Hardware Refresh. Neu sind unter anderem ein größeres Display mit kleinerer Notch sowie der Fingerabdrucksensor unter dem Displayglas. Im Test hat das neue Modell einen guten Eindruck hinterlassen.

Oneplus 6T - Test Video aufrufen
NGT Cargo: Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h
NGT Cargo
Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Güterzüge sind lange, laute Gebilde, die langsam durch die Lande zuckeln. Das soll sich ändern: Das DLR hat ein Konzept für einen automatisiert fahrenden Hochgeschwindigkeitsgüterzug entwickelt, der schneller ist als der schnellste ICE.
Ein Bericht von Werner Pluta


    E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
    E-Mail-Verschlüsselung
    "90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

    Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
    Ein Interview von Jan Weisensee

    1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
    2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

    Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
    Flexibles Smartphone
    Samsung verspielt die Smartphone-Führung

    Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
    Eine Analyse von Tobias Költzsch

    1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
    2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
    3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

      •  /