WebOS-Tablet

HP will Touchpad nachproduzieren - aber nicht für Europa

HP reagiert auf die hohe Nachfrage nach dem Touchpad und will so schnell wie möglich noch einen Schwung WebOS-Tablets produzieren. Ob die nachgelieferten Geräte auch zum Schäppchenpreis verkauft werden, ist nicht bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Touchpad wird nachproduziert.
Touchpad wird nachproduziert. (Bild: HP)

HP produziert noch einmal einige Touchpad-Tablets, um damit die Nachfrage nach dem WebOS-Tablet bedienen zu können. Nachdem HP das Aus für die WebOS-Gerätesparte verkündet hatte, wurde das Touchpad zum Preis von 99 Euro verramscht. In kurzer Zeit waren die Lagerbestände ausverkauft und HP konnte viele Bestellungen nicht erfüllen. Daher steigt HP doch noch einmal in die Touchpad-Produktion ein.

HP machte keine Angaben dazu, wie viele Touchpads gebaut und zu welchem Preis diese Geräte dann verkauft werden. Auch liegen keine Informationen dazu vor, wann diese nachproduzierten Geräte bei den Kunden landen werden. Vorerst werden sie ausschließlich für den US-Markt produziert. Ob HP auch für andere Länder Touchpads nachproduziert, ist derzeit nicht bekannt.

Auf eBay wird HPs Touchpad derzeit zu Preisen von über 300 Euro verkauft. Das nur in kleinen Stückzahlen verkaufte WebOS-Smartphone wurde von HP zum Ramschpreis von 79 Euro verkauft. Vorher lag der mittlerweile gesenkte Listenpreis für das Pre3 bei 308 Euro. Wie zu erwarten war, wurde das Pre3 auch von Kunden für 79 Euro gekauft, die das Gerät direkt nach Erhalt bei eBay mit einem Gewinn von mehreren hundert Euro weiterverkauften. Auf eBay wird das WebOS-Smartphone seit ein paar Tagen für weit mehr als 500 Euro ersteigert.

Als HP die WebOS-Gerätesparte aufgab, war bereits klar, dass diese Entscheidung gefallen war, bevor das WebOS-Gerät mit der höchsten Nachfrage auf den Markt kam: das Pre3. Vor allem für Kunden, die bereits ein Palm-Pre-Modell mit WebOS besitzen, war das Pre3 das passende Nachfolgemodell, allerdings wollte HP die Wünsche dieser Kundengruppe eben nicht mehr erfüllen und verzichtet auf die Einnahmen, die nun andere über eBay mit dem Pre3 machen.

Wie Digitimes aufdeckt, kam das Aus für HPs WebOS-Geräte, als das erwartete, aber nie offiziell angekündigte 7-Zoll-Touchpad fertig zur Produktion war. Die Zulieferer haben ausreichend Komponenten, um rund 100.000 Touchpads mit 7-Zoll-Display zu fertigen. Derzeit ist unklar, ob die Zulieferer auf den Kosten dafür sitzenbleiben oder ob sie von HP entschädigt werden.

Nachtrag vom 31. August 2011, 13:11 Uhr

Deutschen Kunden hat HP nun alle Hoffnungen auf eine Touchpad-Nachlieferung genommen. Nach Angaben des Herstellers werden nach Europa keine weiteren Touchpads geliefert. Das gilt auch für die WebOS-Smartphones Pre3 und Veer.

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LH 01. Sep 2011

Also das HP Touchpad scheint Hardwarekosten von 307 Dollar zu haben, in der günstigsten...

ralf.wenzel 31. Aug 2011

Das wird durch Wiederholung nicht richtiger. Das ist eine Frage der Zeit, wenngleich...

7hyrael 31. Aug 2011

war auch nicht scherzeshalber gemeint ;) Wäre nicht die erste Firma die sich absichtlich...

DerKleineHorst 31. Aug 2011

Der Preis gefällt mir ja, nur die lieferbare Menge nicht. :D



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