WebOS-Tablet

HP will Touchpad nachproduzieren - aber nicht für Europa

HP reagiert auf die hohe Nachfrage nach dem Touchpad und will so schnell wie möglich noch einen Schwung WebOS-Tablets produzieren. Ob die nachgelieferten Geräte auch zum Schäppchenpreis verkauft werden, ist nicht bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Touchpad wird nachproduziert.
Touchpad wird nachproduziert. (Bild: HP)

HP produziert noch einmal einige Touchpad-Tablets, um damit die Nachfrage nach dem WebOS-Tablet bedienen zu können. Nachdem HP das Aus für die WebOS-Gerätesparte verkündet hatte, wurde das Touchpad zum Preis von 99 Euro verramscht. In kurzer Zeit waren die Lagerbestände ausverkauft und HP konnte viele Bestellungen nicht erfüllen. Daher steigt HP doch noch einmal in die Touchpad-Produktion ein.

Stellenmarkt
  1. Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen mit dem Schwerpunkt (Satelliten-)Fernerkundung
    Umweltbundesamt, Berlin, Leipzig, Dessau-Roßlau
  2. IT-Administrator WAN/LAN Rollout (w/m/d)
    Dataport, Bremen
Detailsuche

HP machte keine Angaben dazu, wie viele Touchpads gebaut und zu welchem Preis diese Geräte dann verkauft werden. Auch liegen keine Informationen dazu vor, wann diese nachproduzierten Geräte bei den Kunden landen werden. Vorerst werden sie ausschließlich für den US-Markt produziert. Ob HP auch für andere Länder Touchpads nachproduziert, ist derzeit nicht bekannt.

Auf eBay wird HPs Touchpad derzeit zu Preisen von über 300 Euro verkauft. Das nur in kleinen Stückzahlen verkaufte WebOS-Smartphone wurde von HP zum Ramschpreis von 79 Euro verkauft. Vorher lag der mittlerweile gesenkte Listenpreis für das Pre3 bei 308 Euro. Wie zu erwarten war, wurde das Pre3 auch von Kunden für 79 Euro gekauft, die das Gerät direkt nach Erhalt bei eBay mit einem Gewinn von mehreren hundert Euro weiterverkauften. Auf eBay wird das WebOS-Smartphone seit ein paar Tagen für weit mehr als 500 Euro ersteigert.

Als HP die WebOS-Gerätesparte aufgab, war bereits klar, dass diese Entscheidung gefallen war, bevor das WebOS-Gerät mit der höchsten Nachfrage auf den Markt kam: das Pre3. Vor allem für Kunden, die bereits ein Palm-Pre-Modell mit WebOS besitzen, war das Pre3 das passende Nachfolgemodell, allerdings wollte HP die Wünsche dieser Kundengruppe eben nicht mehr erfüllen und verzichtet auf die Einnahmen, die nun andere über eBay mit dem Pre3 machen.

Golem Karrierewelt
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28.-30.11.2022, Virtuell
  2. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    21.-23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wie Digitimes aufdeckt, kam das Aus für HPs WebOS-Geräte, als das erwartete, aber nie offiziell angekündigte 7-Zoll-Touchpad fertig zur Produktion war. Die Zulieferer haben ausreichend Komponenten, um rund 100.000 Touchpads mit 7-Zoll-Display zu fertigen. Derzeit ist unklar, ob die Zulieferer auf den Kosten dafür sitzenbleiben oder ob sie von HP entschädigt werden.

Nachtrag vom 31. August 2011, 13:11 Uhr

Deutschen Kunden hat HP nun alle Hoffnungen auf eine Touchpad-Nachlieferung genommen. Nach Angaben des Herstellers werden nach Europa keine weiteren Touchpads geliefert. Das gilt auch für die WebOS-Smartphones Pre3 und Veer.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


LH 01. Sep 2011

Also das HP Touchpad scheint Hardwarekosten von 307 Dollar zu haben, in der günstigsten...

ralf.wenzel 31. Aug 2011

Das wird durch Wiederholung nicht richtiger. Das ist eine Frage der Zeit, wenngleich...

7hyrael 31. Aug 2011

war auch nicht scherzeshalber gemeint ;) Wäre nicht die erste Firma die sich absichtlich...

DerKleineHorst 31. Aug 2011

Der Preis gefällt mir ja, nur die lieferbare Menge nicht. :D



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Für 44 Milliarden US-Dollar
Musk will Twitter nun doch übernehmen

Tesla-Chef Elon Musk ist nun doch bereit, Twitter für den ursprünglich vereinbarten Preis zu kaufen. Offenbar will er einen Prozess vermeiden.

Für 44 Milliarden US-Dollar: Musk will Twitter nun doch übernehmen
Artikel
  1. Performance Line CX Race Limited Edition: Bosch bringt E-Motor für MTB-Rennen
    Performance Line CX Race Limited Edition
    Bosch bringt E-Motor für MTB-Rennen

    Bosch hat eine Rennversion seines Fahrradmotors in Form der Performance Line CX Race Limited Edition vorgestellt.

  2. Die große Umfrage: Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023
    Die große Umfrage
    Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023

    Golem.de und Statista haben 23.000 Fachkräfte nach ihrer Arbeit gefragt. Das Ergebnis ist eine Liste der 175 besten Unternehmen für IT-Profis.

  3. Monitoring von Container-Landschaften: Prometheus ist nicht alles
    Monitoring von Container-Landschaften
    Prometheus ist nicht alles

    Betreuer von Kubernetes und Co., die sich nicht ausreichend mit der Thematik beschäftigen, nehmen beim metrikbasierte Monitoring unwissentlich einige Nachteile in Kauf. Eventuell ist es notwendig, den üblichen Tool-Stack zu ergänzen.
    Von Valentin Höbel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 3 Spiele für 49€ • Saturn Gutscheinheft • Günstig wie nie: LG OLED 48" 799€, Xbox Elite Controller 2 114,99€, AOC 28" 4K UHD 144 Hz 600,89€, Corsair RGB Midi-Tower 269,90€, Sandisk microSDXC 512GB 39€ • Bis zu 15% im eBay Restore • MindStar (PowerColor RX 6700 XT 489€) [Werbung]
    •  /