Abo
  • Services:

iEMU

iOS-Emulator auf Basis von Qemu

Ein ambitionierter Hacker möchte die Hardware des iPhone 4 emulieren. Mit der freien virtuellen Maschine Qemu als Basis soll iOS in einer emulierten Hardwareumgebung laufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit iEMU plant Chris Wade die Hardware-Emulation des iPhone 4.
Mit iEMU plant Chris Wade die Hardware-Emulation des iPhone 4. (Bild: Chris Wade)

Der Hacker Chris Wade startet mit iEMU den Versuch, die Hardware des iPhone 4 zu emulieren. Zunächst möchte sich Wade Samsungs S5L8930-Chipsatz widmen, der im iPhone 4 und dem iPad der ersten Generation Verwendung findet. Um sich ganz auf die Arbeit am Emulator konzentrieren zu können, hat Wade ein Kickstarter-Projekt ins Leben gerufen. Das eingesammelte Geld soll ihm den Lebensunterhalt der nächsten drei Monate sichern.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Heilbronn
  2. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal

Um sein Ziel zu erreichen, muss Wade einige Hürden überwinden. Neben der CPU müssen auch sämtliche andere Hardwarekomponenten wie USB-Controller oder auch das Audiosystem emuliert werden. Als Basis für seine Hardware-Emulation nutzt Wade Qemu. Der Quellcode seiner bisherigen Bemühungen ist auf Github abrufbar. Eine Zusammenfassung, was er bereits geschafft hat, stellt Wade ebenfalls bereit.

Mit dem Emulator für iOS könnten iOS-Apps auf allen möglichen Plattformen laufen. So könnten Entwickler ihre Apps auch mit Linux- oder Windows-Betriebssystemen testen. Apples iOS-Simulator zum Testen der Anwendungen ist jedoch nur für Mac verfügbar. Die während der Entwicklung entstehende Dokumentation möchte Wade ebenfalls veröffentlichen.

Nachtrag vom 4. Juni 2012, 22:21 Uhr

Chris Wade hat sich am 15. September 2011 entschieden, die Kickstarter-Finanzierung trotz ausreichender Zusagen einzustellen. Als Grund gab Wade an, dass er nach Gesprächen mit verschiedenen Rechtsexperten in der Industrie zu dem Schluss gekommen sei, dass ihm mit einer erfolgreichen Finanzierung von iEmu rechtliche Konsequenzen drohen könnten. Er wolle deshalb eine andere Herangehensweise wählen. "Das ist keinesfalls das Ende von iEmu! Wartet ab...", so Wade auf Kickstarter.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. und 4 Spiele gratis erhalten
  3. 164,90€ + Versand

JackyChun 25. Jan 2013

Lern fischen.

Yeeeeeeeeha 31. Aug 2011

Nicht ganz. Der A4 wird von Samsung hergestellt, wurde aber im Kern von ARM lizensiert...


Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /