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Austausch: Jeder dritte Haushalt besitzt Flachbildfernseher

Flachbildschirm-TV wird zum Standard in deutschen Wohnzimmern. 37 Prozent hatten 2010 das Röhrengerät ausgetauscht. Doch der durchschnittliche jährliche Stromverbrauch der Fernseher hat sich fast halbiert.
/ Achim Sawall
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Auf der Ifa 2009 (Bild: Sean Gallup/Getty Images)
Auf der Ifa 2009 Bild: Sean Gallup/Getty Images

In immer mehr deutschen Haushalten werden Röhrengeräte durch Fernseher mit Flachbildschirm ersetzt. Wie das Statistische Bundesamt(öffnet im neuen Fenster) im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung mitteilt, ist die Zahl der Haushalte mit Flachbildfernsehgeräten von 5 Prozent im Jahr 2006 auf 37 Prozent im Jahr 2010 gestiegen. Damit steht in mehr als jedem dritten Haushalt ein Flachbildfernseher. 2009 besaßen 26 Prozent der Haushalte so ein Gerät.

In den vergangenen Jahren hatten konstant rund 96 Prozent der Haushalte mindestens ein Fernsehgerät.

Laut Angaben des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat sich trotz der Entwicklung zu größeren Geräten in den vergangenen zwei Jahren der durchschnittliche jährliche Stromverbrauch der Fernseher fast halbiert. Benötigte ein TV-Gerät 2009 noch durchschnittlich 214 kWh im Jahr, sind es aktuell nur noch 124 kWh.

Doch der Trend zu immer größeren Fernsehern und zum Zweit- und Drittgerät reduzierten den Einspareffekt, sagte die Bund-Energieexpertin Irmela Benz. Mit der Wahl sparsamer Fernseher ließen sich über die Lebenszeit der Geräte leicht mehrere Hundert Euro einsparen. "Einerseits registrieren wir einen Wettbewerb um Strom sparende Geräte. Andererseits werben die Hersteller für den Kauf riesiger Flachbildfernseher, die in den meisten Wohnungen überdimensioniert sind" , sagte Benz. Der Marktanteil von Geräten mit einer Bilddiagonale von über einem Meter liege bereits bei etwa der Hälfte.

Hintergrund für die Senkung des durchschnittlichen Stromverbrauchs seien die EU-Vorgaben zum Energiesparen und die für Ende 2011 vorgesehene Einführung eines Energielabels für Fernsehgeräte.


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