Branchenkreise: Samsung soll sich für Kauf von WebOS interessieren
Samsung Electronics soll sich für den Kauf des Betriebssystems WebOS von Hewlett-Packard interessieren. Das hat die taiwanische IT-Zeitung Digitimes(öffnet im neuen Fenster) aus der Notebookbranche erfahren. Samsung reagiert damit demnach auf die Übernahme von Motorola Mobility durch Google und will seine Position gegenüber Apple verbessern. Dazu hatte es bereits in der Vergangenheit Spekulationen von Analysen gegeben.
Der südkoreanische Elektronikhersteller soll zudem Raymond Wah, den früheren Vice President Marketing der Hewlett-Packard Personal Systems Group (PSG), engagiert haben, um sein PC-Geschäft zu stärken.
Am 23. August 2011 wurde berichtet, dass Samsung den Kauf der PC-Sparte von Hewlett-Packard erwäge. Samsung dementierte den Bericht. HP will den Bereich verkaufen oder ausgründen. Die PC-Sparte soll weit über zehn Milliarden US-Dollar wert sein, hatte Hewlett-Packards Executive Vice President Todd Bradley, der Chef des Konzernbereichs, erklärt.
Hewlett-Packard hatte am 18. August 2011 angekündigt, alle Aktivitäten mit WebOS-Geräten einzustellen. Das betraf das WebOS-Tablet und die WebOS-Smartphones Veer und Pre3. Hewlett-Packard betont dennoch, WebOS als Plattform nicht aufgeben zu wollen. Konzernchef Leo Apotheker nannte es ein elegantes System und Richard Kerris, der sich um den Kontakt zu WebOS-Entwicklern bei Hewlett-Packard kümmert, sagte: "WebOS ist eine fantastische Softwareplattform und nun können wir den besten Hardwarepartner dafür suchen." Konkrete Aussagen zu den weiteren Plänen mit WebOS hat Hewlett-Packard aber bisher nicht gemacht.
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