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Touchscreens sollen fühlbare Buttons erzeugen.
Touchscreens sollen fühlbare Buttons erzeugen. (Bild: Américo Nunes/CC BY-SA 2.0)

Haptik

Fühlbare Knöpfe trotz Touchscreen

Touchscreens sollen fühlbare Buttons erzeugen.
Touchscreens sollen fühlbare Buttons erzeugen. (Bild: Américo Nunes/CC BY-SA 2.0)

Touchscreens lassen sich nur sehr schlecht blind benutzen. Mit einem Bildschirm, der je nach Bedarf fühlbare Bedienelemente unterhalb des Touchscreens einblenden kann, will Verizon dies ändern.

Die Patentschrift des US-Telekommunikationsunternehmens Verizon beschreibt einen Bildschirm, der Tasten und andere Bedienelemente je nach Bedarf einblenden kann - nicht nur als grafisches Element, sondern auch als spürbare Erhebung. So soll es möglich werden, Touchscreens auch blind zu bedienen, wie das mit Tastaturen möglich ist.

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  • Unter dem Display sitzt eine Matrix, aus der fühlbare Elemente geformt werden können. (Bild: Verizon/US-Patent- und Markenamt)
  • US-Patent 7,952,498 (Bild: Verizon/US-Patent- und Markenamt)
  • Prozessbeschreibung - US-Patent 7,952,498 (Bild: Verizon/US-Patent- und Markenamt)
  • Unter dem Display sitzt eine Matrix, aus der fühlbare Elemente geformt werden können. (Bild: Verizon/US-Patent- und Markenamt)
  • Ausgebildete Knöpfe auf dem Touchscreen - US-Patent 7,952,498 (Bild: Verizon/US-Patent- und Markenamt)
Unter dem Display sitzt eine Matrix, aus der fühlbare Elemente geformt werden können. (Bild: Verizon/US-Patent- und Markenamt)

Mit dem haptischen Touchscreen soll die Oberfläche des Bildschirms an den Stellen angehoben werden, an denen die Knöpfe zu sehen beziehungsweise zu spüren sein sollen. Dazu müsste ein Bildschirm entwickelt werden, der dafür flexibel genug ist. Glasoberflächen, wie sie derzeit verwendet werden, um den eigentlichen Bildschirm zu schützen und die Sensorik zum Erfassen der Berührung enthalten, müssten durch dehnbare Materialien ersetzt werden.

Anfang 2009 hat Artificial Muscle auf der CES in Las Vegas eine Hardware  vorgestellt, die noch eine andere Herangehensweise vorsieht. Künstliche Muskeln aus einem elektroaktiven Polymer bilden die Grundlage der Smarttouch-Technik. In Streifenform unter einem Display platziert, können sie dieses anheben oder in runder Form eine Masse in Bewegung setzen.

Der Touchscreen kann so eine fühlbare Rückmeldung liefern, wenn ein Knopf gedrückt oder ein Regler verschoben wird. Seitdem ist es still um das Unternehmen geworden, das auf der Messe auch einige funktionierende Prototypen zeigen konnte und anderen Herstellern Lizenzen zur Integration anbieten wollte.

Verizon hat sein US-Patent 7,952,498 schon Ende Juni 2007 eingereicht. Patentanträge und Patente müssen nicht in konkreten Produkten münden.


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Das_kecks 30. Aug 2011

Für einen Blinden oder Sehbehinderten ist das aber ein Stück Lebensqualität wie für den...

Anonymer Nutzer 29. Aug 2011

muss ja nicht völlig Blind heißen. Auch schon einmal daran gedacht? Oder an die...

Trollversteher 29. Aug 2011

...finde ich irgendwie deutlich spannender: http://teslatouch.com/

ktoff 29. Aug 2011

Genau, und man muss es mal so sehen: Wenn es nicht praktikabel ist, dann ist auch nichts...

Freitagsschreib... 29. Aug 2011

Naja, "exakt dasselbe" wäre schon was anderes, als was anderes zu schreiben. Das...



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