Globalfoundries

AMDs deutscher Auftragsfertiger findet neuen Chef

AMDs ehemalige Fertigungssparte in Deutschland hat einen neuen Chef gefunden. Rutger Wijburg kommt von NXP Semiconductors. Seine Vorgängerin wurde nach kurzer Zeit auf Druck von AMD gekündigt.

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Rutger Wijburg
Rutger Wijburg (Bild: Globalfoundries)

Rutger Wijburg ist der neue Chef des Dresdner Standorts von Chiphersteller Globalfoundries. Das gab der kalifornische Halbleiterhersteller, der sich mehrheitlich im Besitz der Regierung Abu Dhabis befindet, am 26. August 2011 bekannt. Ab Oktober 2011 wird Wijburg Vice President und General Manager des Halbleiterwerks Fab 1 mit rund 3.000 Beschäftigten. Der 49-Jährige kommt vom niederländischen Halbleiterunternehmen NXP Semiconductors, das aus dem Philips-Konzern hervorgegangen ist.

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Seine Vorgängerin, Elke Eckstein, wurde im Juni 2011 entlassen. Sie hatte den Posten erst im Januar 2011 übernommen. Als einer der Gründe für den Führungswechsel gilt AMDs Unzufriedenheit über die Produktionsausbeute bei 32-Nanometer-Prozessoren. AMD ist nach der Abspaltung seiner Fertigungssparte, aus der Globalfoundries hervorging, der wichtigste Auftraggeber des neuen Unternehmens. Zuvor wurde Doug Grose, der seit Gründung des Unternehmens Vorstandschef von Globalfoundries war, abgesetzt. Auch Chief Operating Officer Chia Song Hwee verlor seinen Posten.

"Wir sind dabei, unser Wachstum zu beschleunigen, um zum weltweit führenden unabhängigen Halbleiterhersteller zu werden", sagte Globalfoundries-Chef Ajit Manocha. Wijburg kenne die Perspektive des Kunden und wisse, was für diesen Produktqualität, Time-to-Market und Time-to-Volume bedeute.

In Dresden sei ein milliardenschweres Investitionsprogramm geplant, das den Ausbau der Technologieentwicklung und Produktionskapazität vorsieht. Unter anderem soll der Reinraum auf eine zusammenhängende Fläche von 52.000 Quadratmetern vergrößert werden. Globalfoundries fertigt in Dresden Wafer der 45/40-, 32- und 28-Nanometer-Technologie. Die Fab 1 ist für Globalfoundries die wichtigste Niederlassung, denn nur dort werden bisher Chips in Massenstückzahlen mit modernen Strukturbreiten hergestellt.

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