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Jobs-Rücktritt: Foxconn erwartet Stärkung für HTC und Samsung

Bei den Auftragsherstellern Foxconn und Quanta gibt es Vermutungen, dass Apple ohne Steve Jobs weniger innovativ werden könnte. HTC und Samsung könnten davon profitieren.
/ Achim Sawall
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Foxconn-Arbeiterinnen in Shenzhen im Jahr 2010 (Bild: Ed Jones/AFP/Getty Images)
Foxconn-Arbeiterinnen in Shenzhen im Jahr 2010 Bild: Ed Jones/AFP/Getty Images

Apples Auftragshersteller in Taiwan erwarten durch den Rücktritt von Steve Jobs Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung der Marke Apple, ihre Kreativität und Innovationskraft. Konkurrierende Hersteller wie HTC und Samsung könnten dadurch künftig an Einfluss gewinnen, hat die Branchenzeitung Digitimes(öffnet im neuen Fenster) bei Foxconn Electronics und Quanta Computer erfahren.

Der Abgang des Vorstandsvorsitzenden werde sich jedoch gering auf die Aufträge von Apple für die Hersteller auswirken, berichtet die Digitimes aus Unternehmenskreisen. Der neue Konzernchef Tim Cook war bereits als Leiter des operativen Geschäfts Apples für die Auftragshersteller zuständig gewesen.

Quanta Computer ist der wichtigste Apple-Partner für die Montage des Macbook Air. Apple hatte im Juli 2011 geprüft , zusätzlich zu Foxconn einen weiteren Auftragshersteller wie Quanta Computer und Pegatron Technology für das neue iPad unter Vertrag zu nehmen. Davor hatte Foxconn allein das Apple-Tablet produziert. Laut einem Bericht soll Pegatron bereits einen Auftrag für 15 Millionen iPhone 5 erhalten haben.

Foxconn ist Apple-Hersteller und Apple-Händler

Foxconn ist zudem mit seiner Ladenkette Cybermart International als Partner von Apple aktiv. Hier kündigte das Unternehmen im Juli 2011 eine Investition von 1,15 Milliarden Euro an , um in mindestens 20 neuen Geschäften hauptsächlich Apple-Produkte zu verkaufen. Cybermart betreibt bereits 35 Läden in China und arbeite profitabel. Foxconn ist neben Apple auch Auftragshersteller für Amazon, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo, Sony und andere.


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