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Oracle VM 3.0: Oracle gegen VMware

"Viermal bessere Skalierbarkeit als VMware zu einem Bruchteil der Kosten", so kündigt Oracle seine neue Virtualisierungslösung Oracle VM 3.0 an, die auf dem Open-Source-Hypervisor Xen basiert.
/ Jens Ihlenfeld
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Oracle-Chef Larry Ellison (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Oracle-Chef Larry Ellison Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Oracle hat seine Virtualisierungslösung für Rechenzentren, Oracle VM(öffnet im neuen Fenster), in der Version 3.0 veröffentlicht. Die Software basiert auf dem Xen Hypervisor und wird von Oracle als besser skalierbarere und billigere Alternative zu VMwares Virtualisierungslösung vermarktet.

Oracle VM 3.0 bietet eine zentrale Managementkonsole für virtuelle Maschinen, das Storage-Management und die Netzwerkkonfiguration. So sollen Administratoren die Bereitstellung virtueller Maschinen automatisieren und rationalisieren können. Oracle stellt dazu mehr als 90 Templates für die eigenen Applikationen, Middleware und Datenbanken bereit.

Oracle hebt vor allem die hohe Skalierbarkeit seiner Lösung hervor: Oracle VM 3.0 unterstützt bis zu 128 virtuelle Prozessoren pro virtueller Maschine. Auf Oracles Server Sun Fire X4800 M2 soll die Software 160 physische Prozessorthreads und 2 TByte Speicher unterstützen. Verglichen mit VMware vSphere5 mit Red-Hat-Enterprise-Linux-Gast-VMs sei Oracle VM 3.0 mit Oracle Linux viermal kostengünstiger, preist Oracle seine Software an.

Oracle VM Storage Connect erlaubt es, Storage und Virtualisierung zusammen über den Oracle VM Manager zu verwalten. Mit Oracle VM Storage Connect können Administratoren Storage, der zu Oracle-VM-Server-Pools gehört, direkt konfigurieren und verwalten.

Oracle VM wird kostenlos zum Download angeboten und hat keine Lizenzkosten. Bezahlt wird für Support im Rahmen eines Abonnements pro Server. Für Server mit maximal zwei CPU-Sockeln verlangt Oracle bei einem Jahr Laufzeit 599 US-Dollar beziehungsweise 1.199 US-Dollar für Server mit mehr CPUs.


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