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Steve Jobs' Abschied

Wahnsinn mit Methode

Ehrgeiz und Perfektionismus - wie ein Aussteiger ohne Ausbildung Apple zu einer der wertvollsten Firmen machte und die Welt der Computer revolutionierte.

Artikel veröffentlicht am , Kai Biermann/Zeit Online
Steve Jobs im Jahre 2008
Steve Jobs im Jahre 2008 (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Ein Adoptivkind mit Problemen in der Schule, ein Studienabbrecher, ein Hippie in abgerissenen Klamotten, dessen Eltern und Freunde sich Sorgen um seine Zukunft machten - das sind die Anfänge von Steven Paul Jobs, genannt Steve.

Inhalt:
  1. Steve Jobs' Abschied: Wahnsinn mit Methode
  2. Die Rache der Aussteiger

Doch ist das nur eine Facette des Menschen, der gleich mehrere Industrien veränderte und der zu denen gehört, die unser Bild des Computers prägten und prägen. Eine andere beschreibt einen Diktator, der die Umwelt nach seinem Willen formt, ob sie es will oder nicht. Sie beschreibt einen arroganten Geizhals und Tyrannen, der jeden feuert und verachtet, der nicht loyal zu ihm steht, der sein Auto auf dem Behindertenparkplatz parkt und der sich mit den Leistungen anderer schmückt.

  • Steve Jobs bei der Vorstellung des iPhone 4 im Jahre 2010 (Foto: AFP/Getty Images)
  • März 2011: Vorstellung des iPad 2 (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Steve Jobs mit einem iMac auf der Macworld Expo 05 in San Francisco (Foto: John G. Mabanglo/AFP/Getty Images)
  • Steve Jobs 2007 mit dem iPhone (Foto: Tony Avelar/Getty Images)
  • Neues Macbook Air im Jahre 2008 (Foto: Tony Avelar/Getty Images)
  • Steve Jobs bei der Vorstellung des Power Mac G4 am 31. August 1999 (Foto: John G. Mabanglo/AFP/Getty Images)
  • Neues iMac-Design im Jahre 2002 (Foto: Mario Tama/Getty Images)
  • Jobs 2002 im neuen Apple Store im New Yorker Stadtteil Soho (Foto: Mario Tama/Getty Images)
  • Steve Jobs 2001 auf der Macworld Conference in New York City (Foto: Getty Images)
  • Ein Powerbook G4 mit 17-Zoll-Display im Jahre 2003 in San Francisco (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Apple-CEO Steve Jobs im Jahr 2003 (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Der iPod mini auf der Macworld 2004 in San Francisco (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Steve Jobs bei einer Keynote auf der WWDC 2004 (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Steve Jobs 2004 mit Bono und The Edge von U2 (Foto: Tim Mosenfelder/Getty Images)
  • Jobs präsentiert das Titanium G4 Powerbook mit 15,2-Zoll-Display im Jahr 2001. (Foto: John G. Mabanglo/AFP/Getty Images)
  • Der Apple-Gründer 2001 mit dem damals neuen iBook (Foto: John G. Mabanglo/AFP/Getty Images)
  • Damals noch Interims-CEO: Steve Jobs auf der Konferenz Seybold San Francisco Publishing 98 (Foto: Monica M. Davey/AFP/Getty Images)
  • Jobs mit dem iPod shuffle 2005 (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Vorstellung des Mac Mini im Jahre 2005 (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Vorstellung des Mac Mini im Jahre 2005 (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Der Wechsel zu Intel: Jobs und Intel-Chef Paul Otellini (r.) 2006 (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Jobs 2006 mit dem damaligen Google-Chef Eric Schmidt (Foto: Tony Avelar/Getty Images)
  • Steve Jobs bei der Vorstellung des iPhone 2007 (Foto: David Paul Morris/Getty Images)
  • WWDC 2007: Und dann lief Windows auf dem Mac. (Foto: Robyn Beck/AFP/Getty Images)
  • Jobs stellt 2007 den iPod nano vor. (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Jobs, nachdem er Apple verlassen hat, zusammen mit dem Führungsteam von Next (Foto: Getty Images)
  • Steve Jobs in Berlin: Vorstellung des iPhone zusammen mit Telekom-Chef René Obermann im Jahr 2007 (Foto: John MacDougall/AFP/Getty Images)
  • Apple-Chef Steve Jobs vor der Vorstellung des iPhone 3GS im Jahr 2008 (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • September 2009: Jobs nach der Vorstellung neuer iPods (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Januar 2010: Steve Jobs präsentiert das iPad. (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)
  • Rückschau bei der Vorstellung des iPad: die Apple-Gründer Steve Jobs und Steve Wozniak im Hintergrund (Foto: Ryan Anson/AFP/Getty Images)
Apple-Chef Steve Jobs vor der Vorstellung des iPhone 3GS im Jahr 2008 (Foto: Justin Sullivan/Getty Images)

Eine Geschichte über Jobs besagt, dass es bei Apple Menschen gibt, die grundsätzlich die Treppe benutzen, um ihm nicht im Fahrstuhl zu begegnen: aus Angst, nach der kurzen Fahrt ihren Arbeitsplatz los zu sein, weil Jobs nicht gefällt, woran sie bei Apple arbeiten.

Eine andere handelt davon, wie er zwar einen Computer nach seiner ersten Tochter Lisa benannte, gleichzeitig aber jahrelang kämpfte, um die Vaterschaft für sie nicht anerkennen zu müssen. Wie er ihrer Mutter jede Hilfe verweigerte, obwohl er selbst längst zu den reichsten Menschen Amerikas gehörte.

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Eine dritte berichtet, wie er seinen Freund und Firmenmitgründer Steve Wozniak um mehrere Hundert Dollar betrog - ausgerechnet den begnadeten Bastler und Ingenieur, dem Jobs letztlich seinen Erfolg verdankt.

Jobs ist auch kein Programmierer wie Microsoft-Gründer Bill Gates oder wie Marc Zuckerberg von Facebook. Er ist kein Mathematiker wie Sergej Brin und Larry Page, die Google erfanden, kein Ingenieur wie Eric Schmidt und auch kein Physiker wie Gordon Moore, der Intel aufbaute. Und auch wenn Jobs' Name inzwischen auf insgesamt 313 Patenten steht, in der Liga der begnadeten Techniker ist er ein Niemand.

Daher mag es erstaunlich wirken, dass er so wichtig für den Apple-Konzern sein soll, dass der Börsenkurs regelmäßig einbricht, wenn es schlecht um seine Gesundheit steht. Auch jetzt, nachdem er seinen endgültigen Abschied von der Firmenspitze verkündete, gab der Kurs der Apple-Aktie sofort um fünf Prozent nach.

Inhalt:
  1. Steve Jobs' Abschied: Wahnsinn mit Methode
  2. Die Rache der Aussteiger
Die Rache der Aussteiger 
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MC Harry 30. Aug 2011

Ehrlich, ich bin absoluter Microsoft Fan und würde mir nie was von Apple holen, aber ich...

/mecki78 29. Aug 2011

Sorry, mein Fehler. Mitte 1985 ist korrekt; ich hatte den irgendwie mit den Amiga 500...

Yeeeeeeeeha 29. Aug 2011

http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law

jack-jack-jack 28. Aug 2011

schütten ein beliebiges Modell nach dem anderen auf dem Markt ein undurchschaubares...

ObiWan 27. Aug 2011

SGI Octane? Ich würde sagen SGI o2. Trotzdem nicht zu vergleichen mit dem Cube!


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