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Electronic Arts: Origin sammelt Daten über Hard- und Software

Zum Konkurrenten für Steam möchte EA sein Spieleportal Origin ausbauen - und räumt sich selbst das Recht ein, Informationen über die Hardware und Software des Kunden zu sammeln. Wer das nicht möchte, bleibt unter anderem von Battlefield 3 ausgeschlossen.
/ Peter Steinlechner
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Battlefield 3 (Bild: Electronic Arts)
Battlefield 3 Bild: Electronic Arts

Wer sich beispielsweise für das im Herbst 2011 erscheinende Battlefield 3 bei EAs Onlineportal Origin anmelden möchte, muss den Nutzerbedingungen zustimmen - und räumt dabei Electronic Arts weitgehende Rechte beim Sammeln von personenbezogenen Daten ein. "Du gestattest EA und seinen Partnern das Sammeln, Nutzen, Speichern und Übertragen von technischen und verwandten Informationen, die deinen Computer (einschließlich IP-Adresse), dein Betriebssystem, deine Nutzung der Anwendung (einschließlich erfolgreicher Installation und/oder Deinstallation), Software, Softwarenutzung und deine Hardwareperipherie identifizieren" , heißt es im Software-Endbenutzer-Lizenzvertrag(öffnet im neuen Fenster) .

Diese Daten sind zusammen mit dem Namen des Kunden gespeichert und dürfen von EA zur "Bereitstellung von Softwareupdates, dynamischen Inhalten, Produktunterstützung und anderen Diensten, einschließlich Onlinediensten" verwendet werden. Außerdem kann EA die Daten, ebenfalls gekoppelt an den Namen des Nutzers, "zu Marketingzwecken und zur Verbesserung seiner Produkte und Dienste nutzen" . Wenn EA die Daten an andere Unternehmen weitergibt, geschieht dies in anonymisierter Form.

Wer diesen weitgehenden Ermächtigungen nicht zustimmen will, bleibt von Battlefield 3 und den anderen Angeboten von Origin ausgeschlossen: "Wenn du nicht willst, dass EA die in diesem Abschnitt beschriebenen Daten sammelt, benutzt, speichert, übermittelt oder anzeigt, installiere oder nutze die Anwendung bitte nicht" , schreibt das Unternehmen.

Bei Steam sieht die Sache anders aus. So schreibt dessen Betreiber Valve in seiner Datenschutzerklärung(öffnet im neuen Fenster) , dass ausschließlich im Falle von technischen Problemen oder Abstürzen der Steam-Clientsoftware automatisch Bugreports erstellt werden können, die dann auch Informationen über die Hardware und Software enthalten. Diese Daten können dann gegebenenfalls auch an Valve übermittelt werden - allerdings werden derartig automatisch generierte Berichte nach Unternehmensangaben ohne den Namen des Spielers gespeichert.


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