HP verteilt Geschenke

Touchpad-Erstkäufer erhalten Teilrückerstattung

HP will Touchpad-Erstkäufern einen Teil des Kaufpreises zurückerstatten. Damit sollen die Kunden versöhnt werden, die nach der drastischen Touchpad-Preissenkung noch fast das Fünffache für das WebOS-Tablet bezahlt haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Touchpad-Erstkäufer erhalten Teilrückerstattung.
Touchpad-Erstkäufer erhalten Teilrückerstattung. (Bild: HP)

Wer zwischen dem 1. Juli und dem 19. August 2011 ein Touchpad gekauft hat, sollte seinen Kaufbeleg gut aufbewahren. Denn HP will diesen Kunden einen Teil des Touchpad-Kaufpreises erstatten. Je nach Kaufdatum und Modell haben die betroffenen Kunden 400 bis 580 Euro für das WebOS-Tablet bezahlt. Am 18. August 2011 hatte HP verkündet, alle WebOS-Geräte aufzugeben. Am Montag dieser Woche wurde das Touchpad dann für 99 Euro im HP Onlinestore verramscht und war noch am gleichen Tag ausverkauft. Eine zweite erwartete Verkaufsaktion einen Tag später gab es dann doch nicht.

Stellenmarkt
  1. Projektmanager Digitalisierungsprojekte (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin, deutschlandweit
  2. Web-Developer (m|w|d) Marketing
    ESCHA GmbH & Co. KG', Halver
Detailsuche

Vor dem Ende von HPs WebOS-Geräten wurde Mitte August 2011 der Touchpad-Preis noch um moderate 80 Euro im Preis gesenkt. Das 16-GByte-Modell sank im Preis von 480 Euro auf 400 Euro und das 32-GByte-Modell gab es dann für 500 Euro statt für 580 Euro. Gleichzeitig hatte HP allen bisherigen Touchpad-Besitzern versprochen, dass sie einen Einkaufsgutschein für den App Catalog erhalten, um dort WebOS-Anwendungen im Wert von 40 Euro zu erwerben. Damit sollte die Preissenkung für diese Kunden etwas kompensiert werden.

HP will noch keine Details dazu verraten, mit welcher Rückerstattung Touchpad-Besitzer rechnen können. Auch gibt es von HP keinen Zeitplan, wann mit konkreten Angaben zu rechnen ist.

Keine Versprechen für Veer-Besitzer

Vollkommen unklar ist weiterhin, ob auch Veer-Besitzer eine Teilrückerstattung des Kaufpreises erhalten. Parallel zur Touchpad-Preissenkung Mitte August 2011 hatte HP den Listenpreis für das Veer erheblich auf 180 Euro gesenkt. In der Folge konnte etwa der Händler Cyberport in einer Woche so viele Veer-Modelle verkaufen wie in den fünf Wochen davor. Veer-Erstkäufer bekamen von HP bisher keinerlei Rückerstattung. Beim Ausverkauf der WebOS-Produkte wurde das Veer dann für 59 Euro verramscht.

Golem Akademie
  1. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    21.–25. März 2022, Virtuell
  2. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Ebenfalls unklar ist weiterhin, ob Händler noch WebOS-Geräte erhalten, um diese an ihre Kunden ausliefern zu können. Cyberport wird dazu erst am Freitag Details nennen können. Es ist nicht einmal bekannt, was die WebOS-Geräte dann im Handel kosten werden. Zu all diesen Fragen hat sich HP bislang nicht äußern wollen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Schnarchnase 26. Aug 2011

Naja, etwas ärgerlich finde ich es auch, auf der anderen Seite ist es mir den höheren...

LH 25. Aug 2011

Na dann ist doch alles super. Sie haben es ja. Auch für den Preis, den sie bezahlen...

dabbes 25. Aug 2011

500.000 Tablets (wenn die Zahl stimmt) in ein paar Tagen verkauft. Das schafft ja noch...

IngTroll 25. Aug 2011

Hallo, wollte nur mal fragen, ob jemand von euch bei amazon.de noch eins zum regulären...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
CoreELEC/LibreELEC
Smart-TV mal anders

Eine TV-Box Marke Eigenbau bringt Spaß und Gewissheit über unsere Daten. Die Linux-Distributionen CoreELEC und LibreELEC eignen sich da besonders.
Eine Anleitung von Sebastian Hammer

CoreELEC/LibreELEC: Smart-TV mal anders
Artikel
  1. Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
    Softwarepatent
    Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

    Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
    Ein Bericht von Stefan Krempl

  2. Amazon: Fire TV Stick 4K Max erhält erweiterte Heimkinofunktion
    Amazon
    Fire TV Stick 4K Max erhält erweiterte Heimkinofunktion

    Mit einem geplanten Update kann der Fire TV Stick 4K Max den Klang anderer Zuspielgeräte auf Echo-Lautsprechern ausgeben.

  3. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn-Advent: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Gaming-Headset 69,99€) • Release heute: Halo Infinite 68,99€ • MM-Aktion: 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen [Werbung]
    •  /