• IT-Karriere:
  • Services:

Dreiklassengesellschaft

Gestartet wird in drei verschiedenen Klassen. Micro Magic ist die kleinste, günstigste und deshalb auch die mit dem größten Starterfeld. Wie bei manchen Roboterfußballligen handelt es sich um eine Einheitsklasse. Namensgeber ist das 53 Zentimeter lange Modellboot des Herstellers Graupner. Es wird noch mit zusätzlicher Hardware und anderem ausgestattet, dann ist es an den Studenten, die Steuerungssoftware zu entwickeln.

  • Segelroboter auf der Wakenitz in Lübeck (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Bedingungen waren nicht ideal. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der starke Wind machte den Booten arg zu schaffen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Gesegelt wurde in drei Klassen: Die Einheitsklasse Micro-Magic sind die kleinsten Boote. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die mittlere Klasse, die Sailbots, stammt aus den USA. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Boote der Micro-Transat-Klasse können autonom über den Atlantik segeln. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ausfall des Kommunikationssystems: Die Boote müssen geborgen werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Wichtigste am Segelboot: Windmesser und Verklicker - hier bei Team Germany Green (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Konzentration am Kommandostand: Felix Stahl vom Heimteam Germany Green (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Deas Team der US-Marineakademie bringt Gill The Boat an den Start... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und lässt es zu Wasser. In der Mitte Matthew Harmon. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Gill will nicht: immer neue Arten, das Team zu ärgern (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Segelroboter auf der Wakenitz in Lübeck (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Hays AG, Bonn
  2. Deloitte, Leipzig

Das habe einige Vorteile, erzählt Schlaefer: Die etwa 1 Kilogramm schweren Boote ließen sich problemlos transportieren. Die Kosten - so ein Micro-Magic-Segelroboter kostet rund 1.000 Euro - stellten kein großes Hindernis dar, weshalb die finanzielle Hürde für Eintritt und Erfolg in dieser Liga recht niedrig ist.

Ganz anders sehe das bei den beiden anderen Klassen aus - dort müssten recht hohe Etats eingeworben werden. Die älteste und größte Klasse der autonomen Segelboote ist die Microtransat. Deren Ziel ist es - der Name deutet es bereits an -, autonom den Atlantik zu überqueren. Entsprechend müssen die Boote auch größer sein: Bis zu 4 Meter lang ist der Rumpf. An diesem Tag ist ASV Roboat als einziges Boot aus dieser Klasse auf dem Wasser. Der Segelroboter aus Österreich konnte schon mehrere Regatten für sich entscheiden. Auch in Lübeck wird er am Ende wieder ganz vorn liegen.

US-Klasse Sailbot

Etwas kleiner ist die an US-Universitäten entwickelte Sailbot-Klasse. Diese Boote sind bis zu 2 Meter lang und 5 Meter hoch - und damit immer noch recht unhandlich: Das Team der US-Marineakademie (United States Naval Academy, USNA) tut sich reichlich schwer mit seinem Boot, das den Namen Gill The Boat trägt. Mindestens zwei Mann sind nötig, um das Boot durch die Tür der Sporthalle der Lübecker Universität zu bugsieren und dann zur Wakenitz zu tragen.

Das erste Boot ist auf dem Wasser. Collision Avoidance, Kollisionsverhütung, heißt die Aufgabe. Der Kurs selbst ist relativ einfach: Das Boot muss zwischen zwei roten Bojen, die die Start- und Ziellinie bilden, hindurch zu einer gelben Boje fahren. An der Boje wird gewendet, dann geht es wieder zurück zur Startlinie. Der Haken: Auf der Strecke dümpelt ein Schlauchboot als Hindernis. An Bord befinden sich ein weiteres Boot, das Daten aussendet und sich so als Hindernis zu erkennen gibt, und ein Student. Der signalisiert mit einer roten Flagge, wenn eines der Roboterboote das Hindernis berührt.

Inzwischen macht Roland Stelzer, Projektleiter des Teams aus Österreich, Roboat klar. Das gut 3,70 Meter lange und rund 300 Kilogramm Boot liegt ohnehin schon im Wasser. Um starten zu können, muss es jedoch von einem der Schlauchboote auf die Wakenitz hinausgeschleppt werden, die fast ein bisschen zu klein ist für das Weltmeisterboot.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Roboterregatta: ... und Klaas und Pitt, die haben Roboter, die fahren mit!Segeln für Roboter 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 19,49€
  3. (u. a. Yu-Gi-Oh! Legacy of the Duelist für 7,20€, Yu-Gi-Oh! ARC-V: ARC League Championship für...

ipzipzap 25. Aug 2011

Ich auch, aber die Version hier: http://www.youtube.com/watch?v=_djkSonjUTk :-)


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 3060 - Test

Schneller als eine Geforce RTX 2070, so günstig wie die Geforce GTX 1060 (theoretisch).

Geforce RTX 3060 - Test Video aufrufen
Open-Source-Mediaplayer: Die Deutschen werden VLC wohl zerstören
Open-Source-Mediaplayer
"Die Deutschen werden VLC wohl zerstören"

Der VideoLAN-Gründer Jean-Baptiste Kempf spricht im Golem.de Interview über Softwarepatente und die Idee, einen Verkehrskegel als Symbol zu verwenden.
Ein Interview von Martin Wolf

  1. 20 Jahre VLC Die beste freie Software begleitet mich seit meiner Kindheit

Videokonferenzen: Bessere Webcams, bitte!
Videokonferenzen
Bessere Webcams, bitte!

Warum sehen in Videokonferenzen immer alle schlecht aus? Die Webcam-Hersteller sind (oft) schuld.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. Webcam im Eigenbau Mit wenigen Handgriffen wird die Pi HQ Cam zur USB-Kamera

Microsoft Teams an Schulen: Läuft bei uns
Microsoft Teams an Schulen
Läuft bei uns

Viele Schulen setzen im Lockdown auf Microsoft Teams. Aber was ist wichtiger, reibungsloser Fernunterricht oder Datenschutz?
Von Meike Laaff und Jakob von Lindern

  1. Glasfaser Telekom will jede Schule in einem Jahr mit FTTH anbinden
  2. Nordrhein-Westfalen Bundesland gibt 2,6 Millionen Euro für Online-Lexikon aus
  3. Bildung Digitalpakt Schule "ist nach wie vor eine Katastrophe"

    •  /