Abo
  • Services:

Ausgelastet

Staatsanwaltschaft kann Kino.to-Nachahmer nicht verfolgen

Die Staatsanwaltschaft Dresden ist derzeit hauptsächlich mit Kino.to und den beschlagnahmten 1 Petabyte Daten beschäftigt. Um die Nachfolger von Kino.to können sich die Ermittler nicht kümmern.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausgelastet: Staatsanwaltschaft kann Kino.to-Nachahmer nicht verfolgen
(Bild: KinoX.to/Screenshot Golem.de)

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat keine Kapazität, um die Nachahmer von Kino.to zu verfolgen. Das sagte Wolfgang Klein von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Das können wir einfach nicht leisten." Es handele sich um ein "gewaltiges Ermittlungsverfahren", sagte Klein. Momentan drehe sich in seiner Behörde alles um Kino.to. "Gigantische Mengen an Daten" mit einem Volumen von 1 Petabyte würden untersucht. Die Behörde hätte dafür externe Fachleute engagieren müssen.

Stellenmarkt
  1. WESTPRESS GmbH & Co. KG, Hamm
  2. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Potsdam

Zudem stellt sich die Frage der Zuständigkeit. Der Fall Kino.to sei in Dresden gelandet, "weil die führenden Köpfe aus dem nahen Leipzig kamen", erklärte Klein. Video2k.tv, einer der Nachfolger von Kino.to, soll von Personen aus dem früheren Kino.to-Team betrieben werden, die sich nicht in Haft befinden. Am 12. Juli 2011 wurde berichtet, das abgeschaltete Filmportal Kino.to melde sich unter KinoX.to zurück. Die Plattform sieht aus wie das Original. Am 8. Juni 2011 hatte Sachsens Sonderermittlungseinheit INES deutschlandweit über 20 Wohnungen und Geschäftsräume der Kino.to-Betreiber und Rechenzentren durchsucht. Zeitgleich erfolgten Durchsuchungen in Spanien und Frankreich.

Klein rechnet mit ersten Anklagen bis Ende des Jahres. Sechs Beschuldigte sitzen noch in Untersuchungshaft. Sie werden der Geldwäsche, Steuerhinterziehung sowie Gründung einer illegalen Vereinigung zum Zweck der millionenfachen Urheberrechtsverletzung verdächtigt. Sechs weitere Personen hätten mit den Ermittlern zusammengearbeitet und seien unter Auflagen freigekommen, so Klein. Ein weiterer Gesuchter sei weiterhin auf der Flucht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (pay what you want ab 0,88€)
  2. 99,99€ (versandkostenfrei)
  3. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)
  4. 54,99€

Anonymer Nutzer 30. Aug 2011

so wie mit den eigentlichen Terroristen und jenen die keine waren aber trotzdem büßen...

tilmank 29. Aug 2011

Von Hosting war keine Rede und ja, ich bin fälschlicherweise bei einer 0 zu wenig...

Trockenobst 28. Aug 2011

Die 24h DVD-Roboter verlangen 1,50¤ für 6 Stunden. Ein ganzer Tag kostet 2.50¤ zwei Tage...

fgordonZ 26. Aug 2011

Naja vielleicht wurde die Staatsanwaltschaft explizit nach dem Nachfolger gefragt? Man...

fgordonZ 26. Aug 2011

Wer sagt denn dass die lokalen Archive im Streamformat waren? Kann ja gut sein dass man...


Folgen Sie uns
       


Huawei zu Spionagevorwürfen im Golem.de Interview

Der deutsche Pressesprecher von Huawei erklärt den Umgang mit Spionagevorwürfen.

Huawei zu Spionagevorwürfen im Golem.de Interview Video aufrufen
Windenergie: Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
Windenergie
Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten

Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  2. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise
  3. Windenergie Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Einfuhrsteuern: Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?
Einfuhrsteuern
Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?

Bei einem No-Deal-Brexit könnten viele britische Produkte teurer und schwerer lieferbar werden - auch der populäre Bastelrechner Raspberry Pi. Mit genauen Prognosen tun sich deutsche Elektronikhändler derzeit schwer, doch decken sie sich schon vorsorglich mit den Komponenten ein.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. UK und Gibraltar EU-Domains durch Brexit doch wieder in Gefahr

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /