Soziales Netzwerk

Facebook baut Googles Circles nach

In Reaktion auf Google+ hat Facebook einige Verbesserungen für sein soziales Netzwerk eingeführt. Facebook will es einfacher machen, Nachrichten, Fotos, Tags und andere Inhalte gezielt mit Gruppen von Nutzern zu teilen. Einige der Neuerungen orientieren sich an Google+.

Artikel veröffentlicht am ,
Tags vor Veröffentlichung prüfen
Tags vor Veröffentlichung prüfen (Bild: Facebook)

Gruppen gibt es bei Facebook schon lange, nur genutzt wurden sie bislang eher selten. Das soll sich künftig ändern, denn Facebook macht es einfacher zu erkennen, wer was sehen kann. So wandern viele Einstellungen direkt in die Profilseite und sind nicht länger auf einer eigenen Seite mit dem Titel "Einstellungen". Die Seite mit den Einstellungen wird dadurch kürzer.

Stellenmarkt
  1. Data Engineer (m/w/d)
    Matrix42 AG, Frankfurt am Main
  2. Softwareentwickler (m/w/d) Automatisierungstechnik
    Dürr Systems AG, Goldkronach
Detailsuche

Tauchen Fotos, auf denen Nutzer von anderen getaggt wurden, bisher direkt in deren Profil auf, können sie künftig festlegen, ob sie solche Tags prüfen und freigeben wollen, bevor sie jemand anderes zu Gesicht bekommt. Ähnliches gilt für die eigenen Fotos, auch hier kann festgelegt werden, dass jedes Tag vor der Veröffentlichung geprüft wird.

Um visuell deutlich zu machen, wie andere die eigene Profilseite sehen, gibt es die Möglichkeit, sich das eigene Profil aus der Sicht anderer Facebook-Nutzer anzusehen. Die Funktion ist nicht neu, soll aber stärker in den Vordergrund rücken.

  • Gruppen-Einstellungen im Profil.
  • Wer von anderen in Fotos markiert wird, kann eine Prüfung erzwingen ...
  • ... und muss dann jedes Tag bestätigen.
  • Profile aus Sicht andere Nutzer betrachten.
  • Direkt beim Posten festlegen, wer etwas sieht.
  • Orte können für alle Inhalte angegeben werden.
  • Tags entfernen zu lassen wird einfacher.
Wer von anderen in Fotos markiert wird, kann eine Prüfung erzwingen ...

Beim Teilen

Neben den Änderungen an den Profilseiten führt Facebook auch Neuerungen beim Teilen von Inhalten ein. Auch hier gilt: Die Einstellungen wandern direkt in die Seite, so dass einfacher festgelegt werden kann, wer was sehen kann. Für jedes Publikum gibt es ein Icon und eine Bezeichnung, um klarer zu machen, mit wem etwas geteilt wird. Wird etwas getaggt, passt Facebook die Bezeichnung (Audience-Label) automatisch an, da nun auch der Nutzer und seine Freunde den Inhalt sehen können.

Golem Akademie
  1. Netzwerktechnik Kompaktkurs
    8.-12. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Dieses Drop-down-Menü wird im Laufe der Zeit erweitert, damit Inhalte auch mit kleineren Personengruppen geteilt werden können. Zudem ist es künftig möglich, Einstellungen eines Status-Updates auch nachträglich zu verändern.

Wird Facebook über externe Anwendungen oder auf dem Smartphone genutzt, wo die neuen Einstellungen erst später umgesetzt werden, funktioniert Facebook wie bisher. Das aber kann in den "Privatsphäre-Einstellungen" auch verändert werden.

Wurden Inhalte bisher mit "Allen" geteilt, nennt Facebook dies künftig "Öffentlich", genau wie Google+. An der Funktionsweise ändert sich nichts.

Nichtfreunde markieren

Bislang konnten Nutzer nur Personen markieren, mit denen sie befreundet sind und eine Seite nur dann markieren, wenn sie vorher auf "Gefällt mir" geklickt hatten. Das ändert sich nun; ab sofort kann jeder Facebook-Nutzer markiert werden. Dabei gilt: Diese Markierungen müssen von den betroffenen Nutzern freigegeben werden. Zudem sollen sich Markierungen künftig leichter entfernen lassen.

Auch Orte können nun einfacher angegeben werden. War dies bislang nur auf dem Handy möglich, können ab sofort zu allen Inhalten Aufenthaltsorte hinzugefügt werden. Die "Orte-Funktion" auf dem Handy wird Facebook entfernen.

Änderungen kommen in den nächsten Tagen

Die von Facebook angekündigten Änderungen werden in den kommenden Tagen eingeführt. Sobald sie für einen Nutzer freigeschaltet sind, wird diesem auf seiner Startseite ein Rundgang angeboten, der die neuen Funktionen vorstellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bankai 24. Aug 2011

Dem muss ich wiedersprechen! Wie in der Meldung steht, wurden die Punke aus dem...

Milber 24. Aug 2011

Recht hast Du, es gibt viel zu wenige soziale Netzwerke. Nur Facebook, pffft. Jetzt...

abdul el alamein 24. Aug 2011

Die Einstellungen (bis auf das profile review) waren ja schon alle da - auf der normalen...

quantummongo 24. Aug 2011

Klar finde ich das als Googlefan und Facebook Verachter doof, dass hier kopiert wird und...

DerKleineHorst 24. Aug 2011

Kommt drauf an wie man arbeitet. Beim Erstellen des Textes wird dieser gescannt und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
New World im Test
Amazon liefert ordentlich Abenteuer

Konkurrenz für World of Warcraft und Final Fantasy 14: Amazon Games macht mit dem PC-MMORPG New World momentan vor allem Sammler glücklich.
Von Peter Steinlechner

New World im Test: Amazon liefert ordentlich Abenteuer
Artikel
  1. Nasa: Sonde Lucy erfolgreich zu Jupiter-Asteroiden gestartet
    Nasa
    Sonde Lucy erfolgreich zu Jupiter-Asteroiden gestartet

    Erstmals sollen Asteroiden in der Umlaufbahn des Jupiter untersucht werden. Der Start der Raumsonde Lucy ist laut Nasa geglückt.

  2. Pornoplattform: Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben
    Pornoplattform
    Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben

    Xhamster ist und bleibt Heimat für zahlreiche rechtswidrige Inhalte. Doch ohne zu wissen, wer profitiert, wusste man bisher auch nicht, wer verantwortlich ist.

  3. Whatsapp: Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei
    Whatsapp
    Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei

    Ein Vater nutzte ein 15 Jahre altes Nacktfoto seines Sohnes als Statusfoto bei Whatsapp. Nun läuft ein Kinderpornografie-Verfahren.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 40€ Rabatt auf Samsung-SSDs • ADATA XPG Spectrix D55 16-GB-Kit 3200 56,61€ • Crucial P5 Plus 1 TB 129,99€ • Kingston NV1 500 GB 35,99€ • Creative Sound BlasterX G5 89,99€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 248,99€) • Gamesplanet Anniv. Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /