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96 Befehle lange Pipeline

Im Gegensatz zu anderen Lösungen für dieses Problem muss Poulson bei einem solchen Ereignis nicht die Befehle und eventuell die Daten wieder aus den Caches oder gar dem Hauptspeicher lesen, decodieren und in die Pipeline schicken. Die CPU kann sie wieder aus dem Puffer lesen und in anderer Reihenfolge an Front- und Backend verteilen. Dazu, so betont Intel, ist aber ein Zusammenspiel mit der Firmware des Rechners nötig - und, was nicht erwähnt wird, Unterstützung durch das Betriebssystem.

  • Falsche Befehle automatisch per Puffer korrigiert
  • Intel bekennt sich erneut zum Itanium
  • Befehlspuffer zwischen Front- und Backend
Falsche Befehle automatisch per Puffer korrigiert
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Einige interessante Details zu den Cores selbst verriet Intel nun auch. So ist ein Poulson-Kern im Gegensatz zum Vorgänger Tukwila nun nur noch 20 statt vorher 69 Quadratmillimeter groß. Das ist logisch, da Tukwila alias Itanium 9300 in 65 Nanometern Strukturbreite hergestellt wird. Die 45-Nanometer-Technik überspringt Intel bei den Itaniums, Poulson wird mit 32 Nanometer breiten Strukturen hergestellt.

Bei dem In-Order-Prozessor Itanium - mit Ausnahme des Atom arbeiten alle anderen aktuellen Intel-CPUs Out-of-order - wirken auch besonders lange Pipelines recht gut. Poulson hat dafür eine Befehlspipe von 96 Einträgen, die sich per Hyperthreading doppelt nutzen lässt. Tukwila kam nur auf eine 48 Befehle lange Pipeline.

Da Intel noch nichts zu den Takten sagte, ist davon auszugehen, dass sie sich gegenüber dem bisher schnellsten Itanium 9350 mit 1,73 GHz nur wenig verändern. Schneller soll Poulson wohl vor allem durch mehr Parallelität werden. Für Mehrsockelsysteme - Intel selbst sieht bis zu acht Poulsons vor - soll ein um 30 Prozent schnellerer QPI-Bus zwischen den Sockeln sorgen.

Auf der Hot Chips gab Intel an, Poulson sei schon "weit jenseits der Tests mit erstem Silizium". Mehrere Betriebssysteme, die nicht namentlich genannt wurden, sollen bereits auf dem Prozessor laufen, zudem laufe der Chip schon in verschiedenen Hardwareumgebungen. Das ist wichtig, weil er als Upgrade für bestehende Systeme pinkompatibel zur Serie 9300 ist. Daher dürfte er wohl auch nicht mehr als die 185 Watt (TDP) des 9300 aufnehmen. Im Jahr 2012 soll Poulson auf den Markt kommen. Einen genaueren Termin nannte Intel nicht.

 Intels Itanium: Poulson korrigiert falsche Befehle selbst
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GITNE 24. Aug 2011

Itanium ist auch tot. Es gibt de facto lediglich zwei signifikante Unternehmen die noch...

G-Punkt 23. Aug 2011

Dies gemäss *dem* Buch von Hennesy & Pattersen. Es soll sich gezeigt haben, dass so der...

Pantoffel 23. Aug 2011

Naja, wenn der Prozessor sowas machen soll: mov eax, 0 Aber keine Lust drauf hat, und...

visum 23. Aug 2011

Ja, nid scharf ;)


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