Abo
  • Services:

Cevat Yerli im Interview

Crytek findet Unlimited Detail "absolut glaubwürdig"

Die Verwendung von Punktwolken sieht Crytek-Chef Cevat Yerli als eine mögliche Technik für künftige Spielegrafik an. Bevor ein Spiel damit laufen kann, sind aber noch etliche Hürden zu überwinden - nicht nur im Hinblick auf die Grafik.

Artikel veröffentlicht am ,
Cevat Yerli/Crytek
Cevat Yerli/Crytek (Bild: Golem.de)

Der Crytek-Mitbegründer Cevat Yerli hat zur derzeit viel diskutierten Engine Unlimited Detail von Euclideon, die auf Punktwolken basiert, eine klare Meinung. "Definitiv glaubwürdig. Ich zweifle nicht daran, dass die Technologie existiert. Hut ab, dass sie es so weit gebracht haben", sagte Yerli Golem.de am Rande der Entwicklerkonferenz GDC in Köln.

Inhalt:
  1. Cevat Yerli im Interview: Crytek findet Unlimited Detail "absolut glaubwürdig"
  2. Sound, Physik und Spielmechanik müssen neu entwickelt werden

Überrascht habe ihn die Vorstellung einer solchen Engine nicht, meint der Chef der Spieleschmiede Crytek weiter. Schon in früheren Fachvorträgen habe er die Verwendung von Punktwolken als einen möglichen Weg zu besserer Grafik für Computerspiele bezeichnet. Das sei für Crytek nicht nur Theorie gewesen: "Wir haben selbst vor circa sieben Jahren mit Point-Cloud-Rendering recherchiert."

Bei der Entwicklung des 2004 erschienenen Spiels Far Cry hat Yerlis Team dazu versucht, einen Tiger im Dschungel mittels Punktwolken darzustellen. Das habe sich aber als zu langsam erwiesen. Heute, sagte Yerli weiter, könnte ein guter Point-Cloud-Renderer aber funktionieren. Das heiße aber noch nicht, dass man mit dieser Technik schon ein vollständiges Spiel entwickeln könne, betonte der Programmierer, denn: " Die ganze Industrie ist momentan ausgelegt auf Polygone. Das müsste man Stück für Stück erst einmal ändern."

Die Schwierigkeiten bei diesem Prozess sieht Yerli nicht nur in den auch bei anderen Techniken oft diskutierten Entwicklungswerkzeugen, die bisher fast ausschließlich für Polygon-Grafik existieren. Die Tatsache, dass 3D-Modelle mit Flächen im Speicher des Rechners existieren, hat dem Programmierer zufolge auch Konsequenzen für andere Bestandteile eines Spiels als die Grafik.

Sound, Physik und Spielmechanik müssen neu entwickelt werden 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 17,99€
  2. 4,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)

irata 04. Sep 2011

Hab's nachgelesen. Scheinbar werden die Instanzen aus dem Buffer im Renderer...

irata 25. Aug 2011

Im Zusammenhang mit einem Todesfall finde ich das ehrlich gesagt ein klein wenig...

felyx 23. Aug 2011

Na klar. Für Kernspin, wissenschaftliche Illustrationen.. Aber selbst beim liebevoll...

irata 23. Aug 2011

Natürlich ist es LOD. Laut Aussagen werden nur die sichtbaren "Atome"/Pixel...

irata 23. Aug 2011

Ich fand die "Story" von Doom (das erste) auch irgendwie cool, obwohl es nur eine...


Folgen Sie uns
       


Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Elektromobilität Toyota und Panasonic wollen Akkus für Elektroautos bauen
  2. Ducati-Chef Die Zukunft des Motorrads ist elektrisch
  3. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab

Zweite Staffel Star Trek Discovery: Weniger Wumms, mehr Story
Zweite Staffel Star Trek Discovery
Weniger Wumms, mehr Story

Charakterentwicklung, weniger Lens Flares, dazu eine spannende neue Storyline: Nach dem etwas mauen Ende der ersten Staffel von Star Trek: Discovery macht der Beginn der zweiten Lust auf mehr. Achtung Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Discovery-Spin-off Neue Star-Trek-Serie mit Michelle Yeoh geplant
  2. Star Trek Ende 2019 geht es mit Jean-Luc Picard in die Zukunft
  3. Star Trek Captain Kirk beharrt auf seinem Gehalt

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

    •  /