GTFS-Realtime

Google will Echtzeitdaten von Bussen und Bahnen

Seit Juni 2011 zeigt Google für einige wenige Städte Daten zum öffentlichen Nahverkehr in Echtzeit an. Damit sich mehr Städte daran beteiligen, öffnet Google das dazu verwendete Format GTFS-Realtime.

Artikel veröffentlicht am ,
Echtzeitdaten zu Bahnen und Bussen in Google Maps
Echtzeitdaten zu Bahnen und Bussen in Google Maps (Bild: Google)

Mit GTFS (General Transit Feed Specification) hat Google bereits ein Austauschformat für Daten zum öffentlichen Nahverkehr veröffentlicht, das von den Anbietern in immer mehr Städten unterstützt wird. Mit GTFS-Realtime folgt nun eine GTFS-Variante für Echtzeitdaten.

Stellenmarkt
  1. Inhouse Consultant Reporting (w/m/d)
    Schwarz Produktion Stiftung & Co. KG, Weißenfels
  2. Fachinformatiker (m/w/d) im Kundenservice
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), verschiedene Standorte
Detailsuche

Google selbst verwendet GTFS-Realtime bereits seit Juni 2011 für Google Maps, um Fahrzeiten in Echtzeit anzuzeigen. Google-Maps-Nutzer erfahren so frühzeitig, dass etwa ein Bus Verspätung hat, und können dann beispielsweise noch im Café sitzen bleiben, anstatt an der Bushaltestelle warten zu müssen.

Zum Start im Juni gab es nur Echtzeitdaten für sechs Städte: Neben den US-Städten Boston, Portland, San Diego und San Francisco sind das Madrid in Spanien und Turin in Italien. Mit der Öffnung des Formats hofft Google, weitere Anbieter für seine Initiative zu gewinnen, von der auch Dritte profitieren: Unter code.google.com/transit/realtime legt Google die Spezifikation unter einer Creative-Commons-Lizenz offen, so dass auch Dritte die Daten leicht verwenden können. Google hofft, so mehr Anbieter öffentlichen Nahverkehrs dazu zu bringen, die entsprechenden Daten maschinenlesbar zur Verfügung zu stellen.

Derzeit unterstützt GTFS-Realtime drei Datentypen: Trip Updates, also Verschiebungen im Fahrplan, Service Alerts für Wartungs- und Bauarbeiten, und Vehicle Position, um die genaue Position von Bussen und Bahnen zu übermitteln.

Golem Akademie
  1. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: virtueller Drei-Tage-Workshop
    6.–8. Dezember 2021, Virtuell
  2. Terraform mit AWS: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das bereits 2006 vorgestellte Format GTFS wird heute von zahlreichen Anbietern unterstützt. Entsprechende Daten von Gtfs Data Exchange verwendet unter anderem das Projekt Mapnificent, das Nutzern zeigt, wie weit sie von einer Stelle aus in einer vorgegebenen Zeit mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


honeyhead 23. Aug 2011

Klickst du hier http://s-bahn-muenchen.hafas.de/bin/help.exe/dn?tpl=livefahrplan

Tantalus 23. Aug 2011

Da ist "mit Steinen werfen" immer noch erfolgversprechender... Gruß Tantalus

Wolf als Gast 23. Aug 2011

Natürlich. Eine gute Freundin hat in Hamburg für das öffentliche Strassenbahn und Busnetz...

Anonymer Nutzer 23. Aug 2011

will sagt man nicht. Mann/Frau möchte etwas ...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

  3. Elektroauto: Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um
    Elektroauto
    Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um

    Tesla hat in China damit begonnen, den Ryzen von AMD in das Model Y zu verbauen. Käufer berichten von einem viel flüssigerem Scrolling.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /