Patentantrag: Apple verwebt Videos und Wegbeschreibungen
Im Patentantrag "Augmented reality maps" beschreibt Apple eine neue Kartenanwendung, die die Sensoren des iPhones und des iPads einsetzt, um den Anwender leichter an sein Ziel zu führen. Vor allem für Fußgänger ist das interessant, die sich schnell orientieren wollen.
Apple will für seine Kartenanwendung nicht nur die Kamera und das GPS-Modul des iPhones einsetzen, sondern auch dessen Kompass und die Lagesensoren. Damit erkennt das iPhone dem Patentantrag zufolge, in welche Richtung es gehalten wird. So kann es in das Kamerabild die Karte passend zu der Perspektive des Nutzers einblenden. Dabei wird das echte Bild mit den Kartenzeichnungen überlagert. Der Anwender erkennt so nicht nur die Namen der Straßen, sondern auch den Weg, den er zu seinem Ziel gehen muss.
Neben den Richtungshinweisen kann die Anwendung auch noch andere Hinweise zu Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, aber auch Einkaufsgelegenheiten, Ärzten, Apotheken und Behörden ins Bild einblenden. Das geschieht nur, wenn das iPhone auch ungefähr in deren Richtung zeigt. In diesem Zusammenhang wäre es natürlich auch möglich, ortsbezogene Werbung in das Bildmaterial einfließen zu lassen. Augmented-Reality-Anwendungen sind nichts Neues. Insofern könnte es Apple schwer haben, die Idee tatsächlich zu patentieren.
Das US-Patent- und Markenamt hat den Patentantrag von Apple unter der Nummer 20110199479(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Es wurde schon im Februar 2010 eingereicht. Ob diese Idee jemals in konkrete Produkte mündet, ist wie immer ungewiss. Eine Vielzahl beantragter und erteilter Patente wurde nie in Produkte oder Programme umgesetzt.
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