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10 Milliarden US-Dollar: HP will PC-Sparte ausgründen und Autonomy kaufen

HP will seine PC-Sparte in ein unabhängiges Unternehmen ausgründen. Für das Softwareunternehmen Autonomy soll HP laut Medienberichten zehn Milliarden US-Dollar ausgeben.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Achim Sawall
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HP-Chef  Leo Apotheker im Juni 2011 (Bild: ChinaFotoPress/Getty Images)
HP-Chef Leo Apotheker im Juni 2011 Bild: ChinaFotoPress/Getty Images

Hewlett-Packard will sein PC-Geschäft ausgründen. Der Konzern steht zudem vor der Übernahme des Softwareunternehmens Autonomy für zehn Milliarden US-Dollar. Das berichten das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) und die Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) aus informierten Kreisen.

Hewlett-Packard könnte die Ausgründung und die Übernahme in Kürze ankündigen. Der Konzern wird heute seine Quartalszahlen bekanntgeben. Das Unternehmen versucht, seine Abhängigkeit von den Schwankungen des PC-Marktes zu reduzieren.

HP-Konzernchef Leo Apotheker hatte angekündigt, im Bereich Software und IT-Services zuzukaufen. Autonomy ist der zweitgrößte britische Softwarekonzern.

Autonomy ist ein 1996 gegründeter Hersteller von Unternehmenssoftware mit Hauptsitz in Cambridge und in San Francisco. Die Grundlagen der Software wurden an der Universität Cambridge entwickelt. Autonomys Infrastruktursoftware richtet sich an Großunternehmen. Das Hauptprodukt IDOL-Plattform basiert auf einem Verfahren zur Musterkennung und Konzeptextraktion, mit dem Informationen automatisch weiterverarbeitet werden können. IDOL unterstützt die Analyse von rund 1.000 verschiedenen Formaten in über 400 Systemen mit über 500 Funktionen.

Nachtrag vom 18. August 2011, 23:15 Uhr

HP hat die Berichte offiziell bestätigt. Für den Konzernbereich Personal Systems Group (PSG) würden "strategische Optionen wie eine Ausgliederung oder andere Transaktionen geprüft" , gab das Unternehmen bekannt. Eine Ausgründung in ein separates Unternehmen könne in den nächsten 12 bis 18 Monaten abgeschlossen werden. Autonomy werde für 10,3 Milliarden US-Dollar vollständig übernommen und in ein HP-Tochterunternehmen umgewandelt. Das Unternehmen hat weltweit 2.700 Beschäftigte.


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