Codeeinschleusung

Neues Sicherheitsloch in Skype entdeckt

In der aktuellen Skype-Version hat der Sicherheitsexperte Levent Kayan alias Noptrix eine Sicherheitslücke entdeckt. Der Fehler kann zum Einschleusen von HTML- oder Javascript-Code missbraucht werden.

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Demonstration der Sicherheitslücke in Skype
Demonstration der Sicherheitslücke in Skype (Bild: Levent Kayan)

Das Sicherheitsloch hat Levent Kayan für die Skype-Version 5.5.0.113 bestätigt, dürfte allerdings auch in früheren Skype-Versionen enthalten sein. Nach seinen Erkenntnissen ist nur die Windows-Version von Skype davon betroffen. Die Ein- und Ausgabe der Nutzerprofileinträge für die Rufnummern privat, beruflich sowie die Handynummer werden von Skype nicht ausreichend geprüft. Dadurch können Angreifer darüber Code einschleusen.

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Nach Kayans Angaben ist noch nicht klar, welche Angriffsgefahren von der Sicherheitslücke ausgehen. Denkbar ist, dass darüber Cookie-Daten ausgelesen werden können. Aber auch das Ausführen von Schadcode ist nicht ausgeschlossen, allerdings bislang nicht bestätigt. Aus diesem Grunde gibt es noch keine eindeutige Gefahreneinstufung für die Sicherheitslücke.

Derzeit ist nicht bekannt, wann ein Skype-Update erscheint, mit dem das Sicherheitsloch beseitigt wird. Kayan rät Skype, intensiver die Eingabe in den genannten Feldern zu überprüfen und vor allem bei der Ausgabe Codeausführungen zu verhindern.

Erst kürzlich hatte Kayan Sicherheitslücken in Skype, Adium und ICQ entdeckt, die zum Ausführen von Schadcode missbraucht werden konnten. Die Fehler in Skype und ICQ wurden mittlerweile mit Updates korrigiert, der Fehler in Adium wurde noch nicht beseitigt.

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Beim zuvor von Kayan im Juli 2011 gefundenen Sicherheitsloch in Skype gab es wie im aktuellen Fall Probleme mit den Nutzerprofilen. In bestimmten Feldern der Nutzerprofile konnte Code eingeschleust werden, womit der Heimbildschirm des Skype-Clients zum Aufruf einer fremden Webseite gebracht werden konnte. Über den Besuch der Webseite wäre dann das Einschleusen von Schadsoftware möglich gewesen.

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