Abo
  • Services:

Speak.js

Sprachausgaben in Javascript

Alon Zakai hat mit Speak.js eine Sprachsynthesesoftware komplett in Javascript umgesetzt. Der Browser kann damit Texte sprechen, ohne zusätzliche Plugins oder Spezialsoftware.

Artikel veröffentlicht am ,
Alon Zakai portiert eSpeak mit Emscripten auf Javascript.
Alon Zakai portiert eSpeak mit Emscripten auf Javascript. (Bild: eSpeak)

Bei Speak.js handelt es sich um eine Portierung der freien Sprachsynthese-Software eSpeak auf Javascript. Umgesetzt hat Entwickler Alon Zakai diese mittels Emscripten: Der Compiler wandelt von LLVM erzeugten Bytecode in Javascript um. In C und C++ geschriebener Code lässt sich so in Javascript übersetzen und im Browser ausführen.

Stellenmarkt
  1. zeb/rolfes.schierenbeck.associates gmbh, Münster
  2. Verlag C.H.BECK, München-Schwabing

Die Javascript-Umsetzung von eSpeak läuft direkt im Browser, denn Emscripten emuliert auch das Dateisystem, um Schreib- und Leseaufrufe abzufangen und die Dateien per XmlHTTPRequest (XHR) zu holen.

Letztendlich erzeugt Speak.js eine Wave-Datei mit der von eSpeak erzeugten Sprachausgabe und legt diese im virtuellen Dateisystem von Emscripten ab. Diese Datei wird dann mit Base64 codiert und in eine Data-URL umgewandelt, die anschließend an das Audioelement aus HTML5 übergeben wird, so dass der Browser sie ausgeben kann.

Zakai räumt ein, dass dies zwar ein sehr einfacher Weg zur Umsetzung einer Sprachsynthese im Browser ist, aber keinesfalls der effizienteste. Zudem funktioniert Speak.js derzeit nur in Firefox, da Chrome keine Wave-Dateien in Form von Data-URLs unterstützt und Safari, Opera und Internet Explorer keine Typed-Arrays unterstützen.

Wer Speak.js ausprobieren will, kann dies mit einer Demo tun, die Zakai zur Verfügung stellt. Diese unterstützt derzeit nur Text in englischer Sprache. Grundsätzlich aber unterstützt eSpeak auch zahlreiche andere Sprachen, vorausgesetzt, die entsprechenden Sprachpakete wurden installiert. Zakai zeigt dies in einer zweiten Demo mit französischer Sprache. Allerdings, so Zakai, sei diese noch nicht optimiert und daher langsamer.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

EisenSheng 18. Aug 2011

Getestet mit Chromium 13.0.782.112

DaScorp 18. Aug 2011

+1 xDDD

bitcracker 18. Aug 2011

Doch: http://shootout.alioth.debian.org/u32/benchmark.php?test=all&lang=gpp&lang2=v8 Im...


Folgen Sie uns
       


Intel Core i9-9900K - Test

Der Core i9-9900K ist ein Octacore-Prozessor im 14-nm-Verfahren. Die Platine und der Chip darunter sind recht dick, was wohl der hohen Leistungsaufnahme geschuldet ist. Erstmals seit 2011 verlötet Intel den Metalldeckel wieder, anstatt Wärmeleitpaste zu verwenden.

Intel Core i9-9900K - Test Video aufrufen
Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Haiku Beta 1 angesehen: BeOS in modernem Gewand
Haiku Beta 1 angesehen
BeOS in modernem Gewand

Seit nunmehr über 17 Jahren arbeitet ein kleines Entwickler-Team am quelloffenen Betriebssystem Haiku, das vollständig kompatibel sein soll mit dem um die Jahrtausendwende eingestellten BeOS. Seit einigen Wochen liegt endlich eine erste Betaversion vor, die BeOS ein wenig in die Moderne verhilft.
Von Tim Schürmann


      •  /