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Dishonored

Schleichen und schießen in City 17

Das Spielprinzip erinnert an Deus Ex, die Stadt an City 17 aus Half-Life 2 und die Wachen an Fable: Das Spiel Dishonored könnte eine spannende Mischung aus bewährten Zutaten werden. Auf der Kölner Messe hat Chefdesigner Harvey Smith eine sehr frühe Version gezeigt.

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Dishonored
Dishonored (Bild: Bethesda Softworks)

Der Blick durch die Gitterstäbe gewährt einen sehr seltsamen Anblick: Ein riesiges, zugleich altertümlich und modern aussehendes Schiff fährt langsam vorbei. Ganz oben, da wo normalerweise ein Kaminrohr qualmt, ist ein ebenfalls gigantischer Wal befestigt. Die Welt des Actionrollenspiels Dishonored ist offensichtlich ein wenig anders.

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Auf der Gamescom 2011 hat Chefdesigner Harvey Smith, der zuvor unter anderem an Deus Ex beteiligt war, eine frühe Version des kommendes Werks der Arkane Studios gezeigt. So lief er aus der Ich-Perspektive durch eine wild aus allerlei Zutaten zusammengestellte Stadt: Gebäude wie aus einem Oliver-Twist-Roman, zwischendrin auch mal ein modernes Stadttor. Und ein bisschen sah das alles aus wie City 17, die Stadt aus Half-Life 2. Kein Wunder - deren Architekt Viktor Antonov baut auch in Dishonored mit.

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Dishonored

Spieler steuern einen gewissen Corvo, den Bodyguard der Kaiserin, der angeblich seine Schutzbefohlene getötet hat. Ebenso wie in Deus Ex sollen Spieler immer mehrere Möglichkeiten bekommen, um Probleme zu lösen. So demonstrierte Harvey Smith die ersten Ansätze einer noch lange nicht fertigen Mission, in der man Beweise gegen einen möglicherweise korrupten Anwalt finden muss.

Dabei kommt es zu Kämpfen gegen Wachen in Frackuniformen, die stark an Fable erinnern. Und zu einem Gefecht mit einer Straßenbande, deren Mitglieder mit Bowler-Hüten und anderen sehr englisch anmutenden Kleidungsstücken ausgestattet sind. Wahlweise soll der Spieler aber auch die Lichter eines Gebäudes so manipulieren können, dass er sich zum Ziel schleichen kann.

In der aktuellen Version wirkt Dishonored noch sehr düster. So sind Wachen zu sehen, die Leichen in den Fluss werfen, und über einen Toten fallen Ratten her - was derzeit eher schräg als schaurig wirkt. Die Entwickler haben jedenfalls noch viel zu tun, wenn ihr Titel tatsächlich wie geplant 2012 für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC auf den Markt kommen soll.



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