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Einladungslinks: Google wirft Facebook Blockade vor

Unterdrückt Facebook Nachrichten, die Einladungen zu Google+ enthalten? Diese Frage wirft zumindest Googles Entwicklungsleiter Vic Gundotra auf. Nein, antwortet Facebook.
/ Jens Ihlenfeld
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Google-Video soll zeigen, dass Facebook Einladungslinks blockiert. (Bild: Google)
Google-Video soll zeigen, dass Facebook Einladungslinks blockiert. Bild: Google

Der Google-Mitarbeiter Randall Sarafa hat ein Video veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , in dem er zeigt, dass Statusupdates bei Facebook, die einen Einladungslink von Google+ enthalten, nicht im News-Feed von Freunden auftauchen. Vic Gundotra, Vice-Presitend Engineering bei Google, hat Sarafas Video auf Google+ weiterverbreitet(öffnet im neuen Fenster) und kommentiert: "Uns wird berichtet, dass Einladungslinks von Google+ nicht mehr im Facebook-News-Feed auftauchen (es scheint, als sei das seit Freitag der Fall). Ich frage mich, wie verbreitet dieses Problem ist."

 
Video: Google-Video soll zeigen, das Facebook Einladungs-Links blockiert

Knapp gesagt, Google wirft, wenn auch nicht ganz offiziell, Facebook vor, Einladungslinks von Google+ zu blockieren. Über die Links können sich Nutzer bei Google+ anmelden, um Googles Facebook-Konkurrent auszuprobieren.

Facebook hat Googles Vorwurf gegenüber(öffnet im neuen Fenster) US-Medien(öffnet im neuen Fenster) dementiert: "Wir haben das Video gesehen, waren aber nicht in der Lage, das Verhalten zu replizieren." Facebook wies zudem darauf hin, dass der News-Feed der Nutzer automatisch nach zahlreichen Kriterien gefiltert wird, auch abhängig vom Inhalt. Und da Links in der Vergangenheit häufig in Spam und Angriffen missbraucht wurden, werden hier besonders strenge Kriterien angelegt.

Zahlreiche Nutzer bestätigen in den Kommentaren von Gundotras Google+-Eintrag die Darstellung von Facebook und konnten das Problem nicht nachvollziehen. Andere hingegen bestätigten, das Problem auch schon gehabt zu haben.

In der Nacht verkündete dann der für Google+ zuständige Google-Manager Bradley Horowitz, das Problem habe sich offenbar erledigt.


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