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'Bisher einzigartig'

Laut Lokalpresse ist Maiks Informatikfachlehrer Dieter Frönsch davon überzeugt, dass UniOS in der Fachwelt Aufsehen erregen wird. Es sei bisher einzigartig, sagte Frösch demnach. Jetzt darf ich es mir ansehen.

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UniOS basiere auf Ubuntu 10.10, sagt Maik. Selbst, wenn es sich nicht um ein eigenes Betriebssystem handelt: Wenn Anwendungen aus Mac OS X unter Ubuntu laufen, wäre das allemal interessant und bemerkenswert.

Nach dem Start begrüßt UniOS den Anwender zunächst mit dem KDE-Desktop Plasma, den das UniOS-Team angepasst hat. Unten befindet sich ein Dock, ähnlich dem aus Mac OS X - eine Eigenentwicklung, betont Maik. Sie enthält auf den ersten Blick tatsächlich Icons für Linux- und Windows-Anwendungen, aber auch für den Finder von Apple mit einem leicht veränderten Symbol, denn: "Das von Apple dürfen wir ja nicht nehmen", sagt Maik und knetet dabei seine Hände unter dem Tisch. Der 18-Jährige ist sichtlich aufgeregt. Ich bin, wie er sagt, der erste Vertreter der Fachpresse, dem er sein Werk zeigt. Was Maik mit UniOS erreichen möchte, lässt seine persönliche Facebook-Seite erahnen: Da hat er als Vorbilder Steve Jobs und Bill Gates angegeben.

API-Nachbau von Mac OS X?

Das Dock erinnert an das Avant-Window-Navigator-Projekt. Mit einem Klick auf das leicht geänderte Finder-Symbol startet Maik eine Anwendung, die er als Finder aus Mac OS X bezeichnet. Dort fehlt allerdings die Menüleiste, und die darin verwendeten Icons und Elemente sind die gleichen, die auch die Windows-Anwendungen unter UniOS verwenden. Der Symbolleiste fehlen einige Elemente aus dem Apple-Original. Das Ganze wirkt eher wie ein Finder-Klon für Windows, der mit Wine unter Ubuntu ausgeführt wird.

Das entsprechende Menü sei noch nicht fertig, erklärt Maik. Mit der Anwendung können wir uns zumindest durch die Dateistruktur hangeln. Die Darstellung funktioniert nicht richtig. Maik sagt, er arbeite noch an dem Nachbau der entsprechenden Bibliotheken, etwa Core-Animation oder Core-Video.

Maik will mit der Programmierung des API-Nachbaus von Mac OS X Ende 2010 angefangen haben. Später sollen auch die großen Adobe-Anwendungen unter UniOS laufen, sagt er. Er habe die APIs von Mac OS X studiert und sie ähnlich wie Wine als Bibliotheken in UniOS implementiert. Insgesamt zwölf Apple-Anwendungen sollen derzeit unter UniOS problemlos laufen, darunter Garage Band, Pages, Keynote und Numbers. Apples Fotoverwaltung iPhoto soll selbst in der aktuellen Version aus Mac OS X 10.7 alias Lion funktionieren.

Die Anwendungen sollen also unter Ubuntu 10.10 laufen und über dessen Linux-Kernel auf die Hardware zugreifen können. Das will Maik mir mit der Apple-Anwendung Photo Booth demonstrierten, die auf eine Webcam zugreift.

 Unglaubliche VersprechenUniOS - ein Luftschloss? 
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