Abo
  • Services:

OMAP

Broadcom soll an TIs ARM-Sparte interessiert sein

Einem US-Bericht zufolge ist Broadcom einer der möglichen Käufer von TIs Abteilung für ARM-Prozessoren. Google scheint durch die Übernahme von Motorola Mobility dagegen aus dem Rennen zu sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Der OMAP 5 mit zwei A15-Kernen
Der OMAP 5 mit zwei A15-Kernen (Bild: TI)

Semiaccurate, das zuerst von Texas Instruments' Verkaufsplänen der OMAP-Technik berichtete, hat nun auch einen ersten möglichen Interessenten genannt: Broadcoms Verhandlungen mit Texas Instruments sollen weit fortgeschritten sein. Derzeit gehe es vor allem darum, welche Teile des geistigen Eigentums von TI den Besitzer wechseln sollen, diskutiert werde unter anderem über die Anwendungen und die Compiler.

Stellenmarkt
  1. Berufsförderungswerk Leipzig, Leipzig
  2. Auswärtiges Amt, Berlin, Bonn

Wie jeder andere ARM-Lieferant auch hat TI eine Infrastruktur aus Hard- und Software rund um die ARM-SoCs aufgebaut, die sich auch für andere Architekturen nutzen ließe. Diese benötigt Broadcom, selbst ein ARM-Lieferant, aber nicht unbedingt vollständig. Dem Bericht zufolge sind neben Broadcom auch noch weitere Unternehmen an der OMAP-Sparte interessiert, weitere Namen nennt Semiaccurate jedoch nicht.

Mit der OMAP-Serie von ARM-SoCs, die unter anderem in Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen, ist TI derzeit einer der Anbieter mit den modernsten Produkten. So hat das Unternehmen erst kürzlich den OMAP 5 angekündigt, von dem noch 2011 erste Muster ausgeliefert werden sollen.

Das System-on-a-Chip wäre dann der erste Baustein, bei dem zwei Kerne im Design Cortex-A15 zum Einsatz kommen. Diese Architektur ist die jüngste Entwicklung von ARM. Weil auch noch zwei einfachere Kerne vom Typ Cortex-M4 auf dem OMAP 5 sitzen, kann das SoC auch als erster ARM-Quad-Core bezeichnet werden.

Bereits in erhältlichen Geräten eingesetzt wird die Serie OMAP 4, ein solcher Baustein mit zwei Cortex-A9-Kernen kommt unter anderem im 3D-Smartphone LG Optimus 3D zum Einsatz.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€ (exklusiv für Prime-Mitglieder)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Huawei Mate X angesehen (MWC 2019)

Das Mate X ist das erste faltbare Smartphone von Huawei. Der Bildschirm ist auf der Außenseite eingebaut. Im ausgeklappten Zustand ist er 8 Zoll groß.

Huawei Mate X angesehen (MWC 2019) Video aufrufen
Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


    Stadia ausprobiert: Um die Grafikoptionen kümmert sich Google
    Stadia ausprobiert
    Um die Grafikoptionen kümmert sich Google

    GDC 2019 Beim Ausprobieren und im Gespräch mit Entwicklern wird immer klarer: Stadia von Google ist als eigenständige Plattform zu verstehen und nicht als simpler Streamingdienst. Momentan kommt für das Bild noch der Codec VP9 zum Einsatz.
    Von Peter Steinlechner


        •  /