High-End-CPUs: Intels Sandy Bridge-E zu Preisen der Core i7-900?
VR-Zone will(öffnet im neuen Fenster) die Preise für Intels Sandy Bridge-E erfahren haben. Das schnellste Modell, Core i7-3960X, soll demnach 999 US-Dollar kosten, 583 US-Dollar sind für den Core i7-3930K fällig, und der Core i7-3820 soll 294 US-Dollar kosten. Alle Preise sind die üblichen OEM-Kosten für 1.000er Stückzahlen.
Sofern die Angaben aus namentlich nicht genannter Quelle zutreffen, würden die für Ende 2011 erwarteten Prozessoren etwa so viel kosten wie die aktuellen Core i7-990X und i7-980. Gegenüber dem bisher schnellsten Sandy-Bridge-Prozessor, dem Core i7-2600K für 314 US-Dollar, wäre der Core i7-3820 sogar etwas günstiger. Zu beachten ist aber, dass Intel nach Informationen von VR-Zone keinen Kühler mehr mitliefert. Vor allem bei den Sechskernern der Serie Core i7-900 war dieser recht aufwendig konstruiert.
In den vergangenen Wochen erschienen zudem Berichte, die widersprüchliche Angaben zu den Taktfrequenzen der Sandy Bridge-E machten. Insbesondere das Spitzenmodell Core i7-3960X soll je nach Quelle schon ohne Turbo-Boost mal knapp unter 4 GHz und mal knapp mehr als die bisher mit serienmäßigen Desktop-CPUs unter voller Last nicht geknackte Marke erreichen.
Die Serie Core i7-3000 ist zusammen mit dem neuen Sockel R mit 2.011 Kontakten als Nachfolger der Core i7-900 und deren X58-Chipsatz vorgesehen. Zum vermuteten Marktstart im November 2011 soll es aber nach jüngsten Gerüchten nur eine Version des X79-Chipsatzes für den Sandy Bridge-E geben, dessen Funktionalität eingeschränkt ist. Möglich ist aber auch, dass Intel seine Pläne noch einmal ändert, wenn AMDs vorher erwarteter FX-Prozessor mit Bulldozer-Architektur ein großer Erfolg werden sollte.