Abo
  • Services:

Community-Gruppen

W3C will Entwicklung von Webstandards beschleunigen

Das World Wide Web Consortium will die Entwicklung von Webstandards beschleunigen und richtet dazu sogenannte Community- und Business-Gruppen ein. Jeder kann so die Entwicklung neuer Standards anstoßen und vorantreiben.

Artikel veröffentlicht am ,
Jeder kann sich an den neuen Community-Gruppen beteiligen.
Jeder kann sich an den neuen Community-Gruppen beteiligen. (Bild: W3C)

Die Technik des Webs entwickelt sich mit hoher Geschwindigkeit, so dass das World Wide Web Consortium (W3C) mit der Entwicklung der entsprechenden Standards nicht mehr hinterherkommt. Mit einem sogenannten "agilen Track" will das W3C ab sofort Entwickler und Unternehmen einen einfachen Weg zur Entwicklung von neuen Webstandards bieten.

Stellenmarkt
  1. DZ PRIVATBANK S.A., Luxemburg
  2. TEMPTON Personaldienstleistungen GmbH, Berlin

Dazu führt das W3C das Konzept der Community-Gruppen ein: Jeder kann eine solche Gruppe vorschlagen und es reichen wenige unabhängige Mitstreiter zur gegenseitigen Kontrolle, damit sie ihre Arbeit aufnehmen kann. Für die Teilnahme fallen keine Gebühren an und aktive Gruppen können unendlich lange arbeiten.

Das Regelwerk für die Gruppen ist schlank gehalten, über die meisten Aspekte können sie selbst entscheiden. Die Allgemeinheit soll profitieren, da die so entwickelten Spezifikationen ohne Lizenzgebühren und tolerante Copyright-Regeln genutzt werden können, so das W3C in seiner Ankündigung.

Mit den Community Groups will das W3C zugleich den Weg zu offener Standardisierung und Anerkennung durch die ISO/IEC ebnen.

Acht Community-Gruppen zum Start

Zum Start des neuen Agile-Tracks hat das W3C acht Community-Gruppen eingerichtet: Die Gruppe Colloquial Web soll sich ansehen, wie Webtechnik wie HTML, CSS und Javascript eingesetzt wird, und Empfehlungen geben, beispielsweise, wie mit veralteten Konstrukten umzugehen ist. Die Gruppe Declarative 3D sucht nach Wegen, um deklarative, interaktive 3D-Objekte ins HTML-DOM zu integrieren, und die Gruppe ODRL entwickelte die Open Digital Rights Language, einen offenen Standard für Regeln im Umgang mit digitalen Medien. Mit der Frage, wie Nachrichteninhalt im Web ausgezeichnet werden sollten, beschäftigt sich die Gruppe Semantic News. Die Gruppe Web Education will einen Lehrgang und Abschluss zum Thema Webfertigkeiten entwickeln, die Gruppe Web Payments will ein universales, sicheres und dezentrales Bezahlsystem fürs Web entwickeln. Zudem gibt es noch die Ontology-Lexica-Community-Gruppe und die XML Performance Community Group.

Branchenstandards

Zusammen mit den neuen Community-Gruppen startet das W3C auch sogenannte Business-Gruppen. In diesen sollen W3C-Mitglieder und Nichtmitglieder zusammen an herstellerunabhängigen Branchenstandards arbeiten. Die Mitarbeiter des W3C sollen die Gruppen bei ihrer Arbeit unterstützen. Wer als Nicht-W3C-Mitglied an einer solchen Business-Gruppe teilnehmen will, muss eine Gebühr zwischen 300 und 10.000 US-Dollar pro Jahr entrichten. Zum Start wurde eine Gruppe für den Bereich Öl, Gas und Chemie eingerichtet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 54,99€
  2. 59,99€
  3. 99,00€
  4. (aktuell u. a. AMD Ryzen 7 2700 + The Division 2 219,90€)

Folgen Sie uns
       


Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019)

Samsung hat seine neue Galaxy-S10-Serie auf mehrere Bildschirmgrößen aufgeteilt. Besonders das "kleine" Galaxy S10e finden wir im Vorabtest interessant.

Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Windenergie: Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
Windenergie
Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten

Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  2. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise
  3. Windenergie Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Einfuhrsteuern: Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?
Einfuhrsteuern
Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?

Bei einem No-Deal-Brexit könnten viele britische Produkte teurer und schwerer lieferbar werden - auch der populäre Bastelrechner Raspberry Pi. Mit genauen Prognosen tun sich deutsche Elektronikhändler derzeit schwer, doch decken sie sich schon vorsorglich mit den Komponenten ein.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. UK und Gibraltar EU-Domains durch Brexit doch wieder in Gefahr

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /