Abo
  • Services:

Prozessoren

Intel lehnt hohen Preisnachlass für Ultrabook-Hersteller ab

Notebookhersteller verlangen einen Preisnachlass von 50 Prozent für Intels Ultrabook-Prozessoren. Der Hersteller will aber nicht so weit mit dem Preis heruntergehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Atom-Serie Z600
Atom-Serie Z600 (Bild: Intel)

Intel hat die Forderungen der Ultrabook-Hersteller nach einem Preisnachlass von 50 Prozent für seine Prozessoren abgelehnt. Das berichtet die IT-Branchenzeitung Digitimes aus Notebookherstellerkreisen. Der Prozessorhersteller ist nur bereit, einen 20-prozentigen Nachlass zu gewähren.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Intel sei bereit, seine Preise für die Ultrabook-Prozessoren Core i7-2677 auf 317 US-Dollar, für den Core i7-2637 auf 289 US-Dollar und für den Core i5-2557 auf 250 US-Dollar zu senken.

Intels Oak-Trail-Plattform für Tablets macht nach Informationen der Digitimes bereits 40 Prozent der Kosten für die Hersteller aus. Die Plattform besteht aus dem Atom Z670, der 75 US-Dollar kostet, und dem SM35-Chipsatz für 20 US-Dollar. Hier gewährt Intel laut dem Bericht bereits einen Preisnachlass von 70 bis 80 Prozent. Nvidias Tegra 2 koste dagegen nur rund 20 US-Dollar.

Intel-Manager Erik Reid hatte am 10. August 2011 angekündigt, dass die ersten Ultrabooks bis Jahresende zu einem Preis von unter 1.000 US-Dollar auf den Markt kommen sollen. Reid, der General Manager für Intels Mobile-Client-Platforms-Sparte ist, sagte, dass Asus und Lenovo zu den ersten Ultrabook-Herstellern gehören werden. Zudem will Intel mit 300 Millionen US-Dollar den Herstellern bei der Ultrabook-Entwicklung und -Fertigung helfen. Hersteller haben Probleme, die Preisobergrenze von 1.000 US-Dollar einzuhalten. Die Ausschussraten bei der Fertigung der Panels für die Displays und weitere Kernkomponenten sind sehr hoch, was die Ultrabooks verteuert.

Noch dieses Jahr will Intel die nächste Generation der Intel-Core-Prozessoren auf den Markt bringen. Die ersten Systeme auf Basis der Prozessorgeneration, die den Codenamen Ivy Bridge trägt, kommen voraussichtlich in der ersten Hälfte 2012 auf den Markt. Die dritte Phase beginnt 2013 mit Haswell.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  2. 36,99€
  3. 19,95€

jack-jack-jack 16. Aug 2011

fehlen nur halbwegs offene, benutzerfreundliche Betriebssysteme ChromeOS ?

jack-jack-jack 16. Aug 2011

der AMD Neo MV-40 war einfach eine absolute Frechheit (im Vergleich zum Atom eine...

User5001 16. Aug 2011

Ein Markt für Ultrabooks scheint ja da zu sein, so groß wie das Geschrei in den letzten...

dabbes 16. Aug 2011

oder abgerundete.


Folgen Sie uns
       


Playstation Classic im Vergleichstest - Golem retro_ Spezial

Sonys Mini-Konsole Playstation Classic ist knuffig. In unserem Golem-retro_-Spezial beleuchten wir die Spieleauswahl und Hardware im Detail.

Playstation Classic im Vergleichstest - Golem retro_ Spezial Video aufrufen
Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Elektromobilität Toyota und Panasonic wollen Akkus für Elektroautos bauen
  2. Ducati-Chef Die Zukunft des Motorrads ist elektrisch
  3. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab

Kaufberatung: Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden
Kaufberatung
Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden

Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: sogenannte True Wireless In-Ears. Wir erklären auf Basis unserer Tests, was beim Kauf von Bluetooth-Hörstöpseln beachtet werden sollte.
Von Ingo Pakalski

  1. Nuraphone im Test Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Patent angemeldet Dyson soll Kopfhörer mit Luftreiniger planen

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /