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Höhere Takte für CPUs gegen Gebühr

Den 2010 bereits in den USA gestarteten "Intel Upgrade Service" gibt es nun auch in Deutschland. Bei drei CPUs lässt sich ein höherer Takt per Software freischalten, wenn zuvor ein Code dafür gekauft wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Benchmarks des i3-2312M nach Upgrade
Benchmarks des i3-2312M nach Upgrade (Bild: Intel)

Intel hat Golem.de bestätigt, dass der im vergangenen Jahr in den USA getestete Intel Upgrade Service auch in Deutschland angeboten werden soll. Darauf weist unter anderem eine deutschsprachige Webseite für das Angebot hin.

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Der Chiphersteller beschreibt dort, dass die Notebook-CPU Core i3-2312M und die Desktopprozessoren Core i3-2102 sowie Pentium G622 über ein Windows-Programm aufgerüstet werden können. Bei allen dreien handelt es sich um OEM-Bausteine, die weder in Intels Preisliste (PDF) auftauchen noch direkt an den Einzelhandel geliefert werden. In Intels Prozessordatenbank ARK sind die CPUs jedoch zu finden, der i3-2312M arbeitet demnach mit 2,1 GHz und ohne Turbo-Boost, der i3-2102 mit 3,1 GHz und der Pentium G622 mit 2,6 GHz.

  • Was sich genau ändert, sagt Intel nicht (Tabelle: Intel)
  • Bis zu 19 Prozent schneller (Bild: Intel)
Was sich genau ändert, sagt Intel nicht (Tabelle: Intel)

Für diese drei CPUs verspricht Intels Upgradeseite einen höheren Takt nach der Freischaltung - um wie viel höher er liegt, geht aus den Angaben nicht hervor. Nur für den mobilen Core i3-2393M soll danach auch noch mehr Cache zur Verfügung stehen, vermutlich sind es dann 4 statt 3 MByte. Das würde zumindest der Cache-Ausstattung der nächstgrößeren Serie Core-i5 entsprechen, die auf demselben Die basiert.

Weder Preise noch Taktfrequenzen werden verraten

Die nach dem Upgrade gültigen Modellnummern (i3-2393M, i3-2153 und G693) finden sich nicht in Intels ARK-Datenbank, so dass sich die Takte nach dem Upgrade auch dort nicht nachsehen lassen. Da zudem kein offizieller Preis für die drei für ein Upgrade geeigneten CPUs existiert, ist auch nicht nachvollziehbar, ob sich die Aufrüstung überhaupt lohnt.

US-Berichten zufolge soll der Upgradecode 50 US-Dollar kosten, und für einen solchen Preisunterschied gibt es gerade bei Prozessoren im unteren Preissegment in der Regel deutliche Leistungsunterschiede. Intel gibt unter Verzicht auf absolute Messwerte auf seiner Upgradeseite immerhin zwischen 10 Prozent (Winzip 14) und 19 Prozent (Excel 2010) mehr Rechenleistung für den zum Core i3-2393M aufgerüsteten i3-2312M an.

Laut Intel Deutschland gibt es das Angebot und Upgrade in Deutschland seit Juni 2011. Wo die nötigen Codes zu bekommen sind und wie viel sie kosten, konnte der Chiphersteller jedoch noch nicht unmittelbar beantworten.

Mit einer Übertaktung per Software hat die Aufrüstung im Übrigen nichts zu tun. Während Übertaktungen einen Prozessor außerhalb seiner Spezifikationen betreiben, was einen Garantieverlust nach sich zieht, übernimmt Intel für die aufgerüsteten CPUs weiterhin Garantieleistungen. Das gilt jedoch nur, wenn diese Prozessoren weiterhin mit nicht mehr als der nach dem Upgrade eingestellten Taktfrequenz betrieben werden.

Nachtrag vom 16. August 2011, 18:45 Uhr:

Intel hat seine Aussage revidiert. Wie ein Sprecher des Unternehmens Golem.de sagte, soll der Upgrade Service erst im weiteren Verlauf des Jahres 2011 in Deutschland starten.

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Kugelfisch_dergln 18. Aug 2011

Kauf ich meine nächste CPU eben für 1/2 - 1/3 und schalts über nen Keygen frei. Falls...

Freitagsschreib... 17. Aug 2011

Wer was aus dem Zusammenhang reißt, fummelt sich seine Aussagen natürlich zurecht...

Flying Circus 17. Aug 2011

Der Vergleich hinkt. Aber ich beantworte ihn trotzdem ... Nein, ich würde dem Hersteller...

borstel 17. Aug 2011

RISCHTISCH! Es ist der gleiche Motor, unterscheidet sich nur in der Software des CHIPS...

Flying Circus 17. Aug 2011

Sportlich. Es mag Anwender geben, die auf die Garantie nicht verzichten wollen oder...


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