Türen blockiert

BART-Stationen wegen Anonymous-Demonstration gesperrt

Mitten im Feierabendverkehr hat der Verkehrsbetrieb Bart vier Stationen in der Innenstadt von San Francisco für gut zwei Stunden gesperrt. Der Grund: Mehrere Teilnehmer der von Anonymous organisierten Demonstration blockierten Zugtüren. Der Mobilfunk wurde diesmal nicht abgeschaltet.

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Station geräumt, Mobilfunk geht: Anonymous-Mitglied bei Demonstration in San Francisco am 15. August 2011
Station geräumt, Mobilfunk geht: Anonymous-Mitglied bei Demonstration in San Francisco am 15. August 2011 (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Bei einer von Anonymous organisierten Demonstration gegen Bay Area Rapid Transit (BART), dem Verkehrsbetrieb von San Francisco, ist es am 15. August 2011 zu Tumulten gekommen. Die BART-Polizei sperrte daraufhin die vier BART-Stationen im Stadtzentrum. Der Sicherheitsdienst des Verkehrsbetriebes hat den Rang einer Polizeieinheit.

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Nach einem Bericht der Zeitung San Francisco Chronicle hatten die Demonstranten die Türen von Zügen blockiert. Anonymous hatte sich in dem Aufruf ausdrücklich eine friedliche Demonstration ausbedungen.

Mobilfunk nicht abgeschaltet

Anders als bei den Protesten in der vergangenen Woche wurde am Montag der Mobilfunk nicht abgeschaltet. Die Demonstranten hätten gehorcht, als die Sicherheitskräfte sie aufgefordert hatten, sich zu zerstreuen. Deshalb sei es nicht nötig gewesen, zu diesem Mittel zu greifen, erklärte Daniel Hartwig, der stellvertretende Chef der BART-Polizei.

BART hatte in der vergangenen Woche an mehrere Stationen die Mobilfunkkommunikation abgeschaltet, um zu verhindern, dass darüber Demonstrationen organisiert wurden. Aus Protest dagegen sowie gegen die Abschaltung des Mobilfunks war Anonymous in die Computersysteme von BART eingedrungen und hatte die Daten von mehr als 2.000 Kunden veröffentlicht.

FCC prüft Abschaltung

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Ärger droht BART von anderer Seite: Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat angekündigt, die Abschaltung des Mobilfunks zu untersuchen, berichtet der US-Branchendienst Cnet. "Jedes Mal, wenn die Kommunikationsdienste unterbrochen werden, prüfen wir die Situation", erklärte FCC-Sprecher Neil Grace.

Die FCC wolle Informationen über die Maßnahme von BART sammeln sowie die Verantwortlichen zu ihren Gründen befragen. Es geht dabei um eine Abwägung zwischen der öffentlichen Sicherheit und der Verfügbarkeit von Kommunikationsmitteln.

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