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Google kauft Motorola

Google wird endgültig zum Smartphonehersteller und kauft dazu für 12,5 Milliarden US-Dollar Motorola Mobility, die Smartphonesparte von Motorola. Google will damit Android einen weiteren Schub geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Larry Page investiert in Android.
Larry Page investiert in Android. (Bild: Chris Hondros/Getty Images)

Google wird Motorola Mobility übernehmen, darauf haben sich die beiden Unternehmen geeinigt. Google bietet 40 US-Dollar in bar pro Aktie von Motorola Mobility. Das entspricht insgesamt einem Kaufpreis von 12,5 Milliarden US-Dollar und liegt 63 Prozent über dem Schlusskurs von Motorola am Freitag.

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Die Aufsichtsräte beider Unternehmen haben der Übernahme bereits zugestimmt. Mit der Übernahme seines Android-Partners will Google dem Android-Ökosystem einen Schub verpassen und den Wettbewerb im Bereich Mobile Computing erhöhen.

"Totales Bekenntnis zu Android"

Auch nach der Übernahme soll Motorola Mobility als eigenständiges Unternehmen erhalten bleiben und Android lizenzieren. "Durch das totale Bekenntnis von Motorola Mobility zu Android sind unsere beiden Unternehmen wie füreinander geschaffen. Zudem werden wir eine beeindruckende User-Experience schaffen, die das gesamte Android-Ökosystem zum Wohle unserer Kunden, Partner und Entwickler weit voranbringt", kommentiert Google-Gründer und CEO Larry Page seine erste große Übernahme, seit er das Amt des CEO von Eric Schmidt übernommen hat.

Android-Erfinder Andy Rubin betont, die Idee hinter Android habe sich mit der Übernahme von Motorola nicht verändert: Google werde Android als offene Plattform weiterentwickeln und mit allen Partnern auch weiterhin zusammenarbeiten, um gemeinsam neue Android-Geräte zu entwickeln.

Mit der Übernahme von Motorola will Google zugleich sein Patentportfolio stärken, schließlich wird Android auf breiter Front von der Konkurrenz wegen Patentverletzungen angegriffen. Larry Page geht davon aus, dass es für Google mit der Übernahme einfacher wird, Android gegen "wettbewerbsfeindliche Angriffe von Microsoft, Apple und anderen Unternehmen" zu verteidigen. Allerdings haben Microsoft und Apple unter anderem auch Motorola wegen dessen Android-Geräten verklagt, so dass fraglich ist, welchen Wert Motorolas Patentportfolio in Bezug auf die Verteidigung von Android hat.

Der Übernahme müssen noch die Aufsichtsbehörden in den USA und der EU sowie die Aktionäre von Motorola zustimmen. Google hofft, die Übernahme bis Ende 2011, spätestens aber Anfang 2012 abschließen zu können.

Nachtrag vom 15. August 2011, 15:00 Uhr:

Google hat die fünf größten Android-Lizenznehmer vorab über die Übernahme informiert. Bei diesen seien Googles Pläne positiv aufgenommen worden, sagte Rubin in einer Telefonkonferenz. Android sei als offenes System an den Start gegangen und es sei für Google nicht sinnvoll, von dieser Strategie abzurücken. Google plane auch keine Änderungen am Android-Projekt selbst. Motorola bleibe weiterhin ein Lizenznehmer, so wie andere Hersteller von Androidgeräten auch.

Jedes Jahr an Weihnachten wählt Google einen Hersteller für ein Vorzeigegerät aus und arbeitet eng mit diesem Unternehmen zusammen. Daraus entstammen beispielsweise das Nexus One (HTC) und das Nexus S (Samsung). Auch nach der Übernahme will Google dieses Konzept fortsetzen, wobei Motorola sich genauso bewerben könne wie jeder andere Hersteller auch. Eine Sonderrolle soll Motorola nicht erhalten.



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Anonymer Nutzer 16. Aug 2011

Es geht nicht direkt um Motorola bei dem Kauf, sondern darum ein Patentportfolio in Petto...

idk 16. Aug 2011

Wieso muss man die zahlen? Weil "das eben so ist"? Würde nach einem guten Argument...

muh3 16. Aug 2011

hahaha selten so gelacht... es gibt echt Leute, die behaupten von sich sie seihen...

knusperkopf 16. Aug 2011

Vielleicht gibt es dann wieder mehr (alt)modische Gummistiefel! :) http://strammermax...

Paykz0r 15. Aug 2011

war nicht ernstgemeint. aber ja, da war nokia noch bei der sache. abgesehen von ein paar...


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