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Adobe Muse

Webentwicklung für Printdesigner

Adobe bringt mit Muse eine neue Wysiwyg-Software zum Gestalten von Websites als Betaversion auf den Markt, die es Nutzern der Grafik- und DTP-Anwendungen Illustrator und Indesign leicht machen wird, Webseiten ohne Code zu entwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Strukturentwicklung in Adobe Muse
Strukturentwicklung in Adobe Muse (Bild: Adobe)

Die Adobe-Air-Anwendung Muse ist eine grafische Entwicklungsoberfläche für Websites, die den HTML-Code und die CSS-Anwendungen selbst generiert. Der Anwender übernimmt mit Maus und Tastatur die Gestaltung ähnlich wie in einem DTP-Programm.

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Muse ist in vier Hauptbereiche aufgeteilt. Neben dem strukturellen Aufbau der Website über eine Sitemap wird im zweiten Schritt der eigentliche Seitenaufbau vorgenommen, überprüft und im letzten Schritt die Website als HTML exportiert. Auf Wunsch kann Muse die Seiten gleich auf Adobes Hostingplattform Catalyst veröffentlichen. Zur Vorschau nutzt Adobe einen eigens entwickelten Webkit-Browser. Wer will, kann sie sich auch in anderen Browsern ansehen.

  • Adobe Muse - Startbildschirm (Bild: Adobe)
  • Adobe Muse - Seitenstruktur (Bild: Adobe)
  • Adobe Muse - Eigenschaften des Templates (Bild: Adobe)
  • Oberfläche von Adobe Muse (Bild: Adobe)
Adobe Muse - Startbildschirm (Bild: Adobe)

Optisch erinnert die nur 5 MByte große Adobe-Air-Anwendung sofort an andere Adobe-Produkte und dürfte damit den Umstieg von Indesign und anderen Programmen leicht machen.

Der strukturelle Site-Aufbau aus dem ersten Arbeitsschritt kann jederzeit geändert werden und unterstützt Templates, mit denen Farben, Schriften und Ähnliches festgelegt werden können. Das System erinnert stark an die frühen Wysiwyg-Werkzeuge wie beispielsweise Netobjects Fusion, die allerdings schon Ende der 90er Jahre entstanden und bis heute existieren.

Drag-and-Drop-Webentwicklung mit der Maus

Die Seiten-Designoberfläche ist der Hauptbestandteil von Muse. Hier können Seitenelemente wie Bilder, Flächen, Texte, Links und die Navigation angelegt werden. Muse kann auch mit Photoshop-Grafiken umgehen und wandelt sie in webkompatible Formate um. Zahlreiche Werkzeugpaletten bieten vorgefertigte Widgets, die per Drag-and-Drop in die Oberfläche hineingezogen werden. Eigene Seitenelemente lassen sich in diesen Werkzeugpaletten bislang nicht anlegen. Wer ohne HTML nicht auskommt und beispielsweise Youtube-Videos oder Social-Media-Buttons einfügen will, verwendet die Code-Funktion zum Einbetten von HTML-Anweisungen.

Abstandsmarkierungen mit Pixelbemaßungen zeigen beim Platzieren an, ob die Elemente richtig positioniert worden sind. Noch fehlen allerdings Werkzeuge, um mehrere markierte Elemente zum Beispiel auf die gleiche Höhe zu bringen oder ihre Abstände anzugleichen.

Noch ist Adobe Muse kostenlose Betasoftware für Windows und Mac OS X, doch nach der Fertigstellung soll es in einem Mietmodell vertrieben werden und 20 US-Dollar pro Monat kosten. Ein Jahresabo soll vergünstigt für 180 US-Dollar angeboten werden.

Ein passendes Portal zum Austausch über Muse und Hilfestellungen mit einer Galerie hat Adobe bereits unter www.museprerelease.com online gestellt.

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Netspy 16. Aug 2011

Über DW will ich mich hier nicht auslassen. Auch wenn ich den nicht nutze bin...

Netspy 15. Aug 2011

Contao hat auch vielfältige Werkzeuge für das Layout. http://www.contao.org/ Davon ist...

Netspy 15. Aug 2011

Ein sehr guter und treffender Artikel zum Thema: http://praegnanz.de/weblog/adobe-und-die...


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